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Was ist der Tod im Rettungsdienst?

Veröffentlicht am

Nachdem ich einige Todesfälle miterlebt und die Reaktionen der Rettungsdienstler darauf beobachtet hatte, versuchte ich mir ein Bild zu machen, was der Tod für die Menschen im Rettungsdienst bedeutet.

Wir wurden kurz vor Schichtende zu einem Notfall im nächsten Dorf gerufen. Eine alte Dame war gestürzt und nicht mehr aufgestanden. Mit offnenen Schnürsenkeln joggte ich zum Wagen und zog mir dabei die Handschuhe über. Ich mochte die Vorstellung nicht, ohne Handschuhe aus dem Auto zu klettern. Man wusste ja nie, was einen erwartete.

Die Anderen trugen Schuhe mit Reißverschluss, damit sie nach dem Alarm einfach reinschlüpfen konnten, ohne sich mit Schleifen zu plagen. Daran hatte ich bei meinem Schuhkauf natürlich nicht gedacht. Ich kann nur jedem raten, der mit dem Gedanken spielt, in den Rettungsdienst zu gehen und dort Schichten auf Wachen abzuleisten: Kauft euch Sicherheitsschuhe mit Reißverschluss. Dann müsst ihr nicht breitbeinig zum Wagen huschen, als hätte sich die Unterwäsche verklemmt. Um die Schnürsenkel zu verzurren und zuzubinden, war die Zeit zwischen Alarm und Abfahrt viel zu knapp. Ein weiteres Problem war der Toilettengang. Wann immer ich die Toilette aufsuchen musste, schickte ich ein Stoßgebet zum Himmel, dass der Alarm nicht losgehen möge. Nichts war in meiner Vorstellung schlimmer, als mit halb offener Hose und offenen Schuhen über den Parkplatz zu hetzen, am besten noch mit einer wehenden Fahne aus Klopapier. Diese Angst hielt die ersten zwei Wochen an. Bis ich mir klar machte, was im schlimmsten Fall passieren könnte: Man würde einfach ohne mich fahren. Wenn ihr Praktikanten auf einer Rettungswache seid, seid ihr für den Erfolg einer Rettungsaktion nicht notwendig. Also geht in Ruhe auf die Toilette, wenn es nötig ist und macht euch keine Gedanken, was wer von euch denken könnte. Jeder hat Verständnis dafür, wenn ihr nicht sofort einsatzbereit in der Klotür steht. Seid lieber entspannt und bereit für die nächste Gelegenheit und kümmert euch auch um euch. Das hab ich erst nach zwei Wochen verstanden.

Jedenfalls knotete ich die Schnürsenkel fest, während wir mit Blaulicht und Sirene über die engen Dorfstraßen holperten und band meine Haare zusammen. Mit beiden Händen hielt ich mich an den Armlehnen meines Sitzes fest, als Mike bremste. Der Anschnallgurt war noch immer nicht aufgetaucht. Mit dem EKG und dem Sauerstoffgerät sprang ich aus dem Wagen, Tess nahm den Koffer und die Absaugpumpe. Eine aufgelöste Frau mittleren Alters hielt uns die Tür auf.

„Sie ist einfach umgekippt!“, rief sie atemlos, als wir der Reihe nach die gewundene Treppe in den dritten Stock hinaufliefen. „Einfach so! Ich konnte nichts machen!“

„Wir kümmern uns darum“, sagte Tess. „Bleiben Sie ruhig, wir sind jetzt da.“

Die Mutter der Frau lag im Wohnzimmer auf der Seite, das Kinn lag auf der Brust. Wir schickten die Tochter unter einem Vorwand aus dem Zimmer, um uns ungestört einen Überblick zu verschaffen. Nach einem kurzen Blickwechsel mit Tess verließ Mike das Zimmer, um einen Notarzt anzufordern. Tess wies mich an, die Vitalfunktionen zu kontrollieren, während sie das EKG vorbereitete. Ich setzte mit meinen Fingerknöcheln einen Schmerzreiz auf dem Brustbein der Frau, doch sie rührte sich nicht. Ich überstreckte den Kopf und hielt mein Ohr an ihren Mund. Dabei behielt ich ihre Bauchdecke im Blick, doch sie hob und senkte sich nicht.

„Keine Atmung.“ Meine Stimme klang fremd und weit weg. „Und auch kein Puls.“

Tess griff nach dem Sauerstoffgerät, schloss den Sauerstoffbeutel an und pumpte zwei Hübe in die Lungen der Frau. Ich stützte beide Hände auf ihren Brustkorb und begann mit der Herzdruckmassage. Es ging leichter als bei meinem ersten Toten. Ihr Körper war zierlicher und gab leichter nach. Willenlos schlackerten ihre Handgelenke unter den Erschütterungen der Wiederbelebung hin und her. Minuten vergingen, in denen Tess und ich uns mit der Sauerstoffgabe und der Druckmassage abwechselten. Hin und wieder unterbrachen wir, um zu defibrillieren. Wir sprachen kein Wort. Tess‘ Gesicht war entschlossen und konzentriert. Ich war erleichtert, als der Notarzt eintraf und die Führung übernahm.

„Geh dich um die Angehörige kümmern“, sagte er zu mir, während er die Intubation vorbereitete und sein Rettungsassistent die Medikamente aufzog.

Ich nickte und ließ die Patientin mit den Fachkräften allein. Die Tochter saß mit tränennassem Gesicht in der Küche und hielt ein leeres Glas umklammert. Sie sah auf, als ich an die Tür klopfte.

„Wird sie sterben?“

Ja, dachte ich. Doch ich sagte: „Das wissen wir erst, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Der Arzt ist bei ihr. Sie ist in guten Händen.“

Ich setzte mich neben sie und deutete auf das Glas. „Haben Sie schon etwas getrunken?“

Als sie den Kopf schüttelte, nahm ich die Wasserflasche und schenkte ihr ein. Vorsichtig trank sie einen kleinen Schluck. Dabei verschüttete sie ein wenig Wasser.

„Sie ist schon so lange krank“, flüsterte sie. „Und hat so oft gesagt, dass das kein Leben mehr ist. Vielleicht ist es gut so. Was bin ich nur für eine Tochter.“

„Sie sind eine sehr gute Tochter“, widersprach ich. „Sie haben den Rettungsdienst gerufen und damit alles getan, was Sie in dieser Situation tun können. Haben Sie sie gepflegt?“

„Ja. Viele Jahre.“ Ihre Antwort war kaum mehr als ein Hauch.

Mehr gab es nicht zu sagen. Den Rest der Zeit schwiegen wir und warteten darauf, dass der Notarzt uns über den Ausgang informierte. Die Tochter starrte auf den Grund ihres Glases und kratzte mit den Fingernägeln über die glatte Oberfläche. Einige Male setzte ich an, um etwas zu sagen, doch Phrasen wie „Es wird alles gut.“, „Schauen Sie nach vorn.“ oder „Sie müssen Ihre Mutter gehen lassen.“ schienen mir fehl am Platz. Also schwieg ich mit ihr, war einfach da und schenkte ihr Wasser nach. Endlich steckte der Rettungsassistent des Notarztes seinen Kopf durch die Tür.

„Es tut mir sehr Leid, aber Ihre Mutter hat es nicht geschafft.“ Seine Stimme war ruhig und fest. „Wir konnten nur noch ihren Tod feststellen.“

Die Tochter gab keinen Laut von sich und nickte mechanisch. Mir fiel nichts Besseres ein, als ihr noch einmal Wasser einzuschenken, obwohl das Glas beinahe voll war. Irgendetwas musste ich mit meinen Händen machen. Mike und Tess überließen die restliche Arbeit und die Formalitäten dem Notarzt, packten zusammen und winkten mich aus der Küche. Als ich mich erhob,  trat der Notarzt gerade an die Tochter heran.

„Ich weiß, das ist jetzt ein bisschen unangenehm für Sie.“

Stirnrunzelnd folgte ich Mike und Tess zum Wagen. Ob der gleichgültige Tonfall des Notarztes die Tochter überhaupt erreichen konnte?

Mike und Tess machten verschlossene Gesichter. Selbst die Witze lockerten die Stimmung nicht maßgeblich auf. Als Tess und ich im Umkleideraum die Dienstkleidung in den Schrank hängten, seufzte sie.

„Versagen ist nie schön“, sagte sie.

„Ihr habt doch nicht versagt. Ihr habt getan, was ihr konntet.“

Ihr Mund war ein schmaler, harter Strich. „Schön ist es trotzdem nicht.“

Nachdenklich blieb ich zurück. Während ich meine Sachen zusammenräumte, dachte ich über ihre Worte nach. Bedeutete der Tod für die Rettungsdienstler tatsächlich Versagen? Gaben sie sich eine Teilschuld am Ableben ihrer Patienten und führten den Tod auf persönliches Fehlverhalten zurück? Fiel es ihnen schwer, die Tatsache zu akzeptieren, dass für manche Menschen einfach der Zeitpunkt gekommen war?

In meiner nachfolgenden Zeit als Praktikantin im Krankenhaus erhärtete sich dieses Gefühl. Der Tod schien etwas zu sein, was man mit der modernen Medizin beliebig lange hinauszögern konnte und auch sollte. Würdevolles Sterben erschien mir schon zu diesem Zeitpunkt in einer solchen Umgebung schwierig.

Die Grundlage meines Wunsches, Menschen einen ruhigen und würdevollen Sterbeprozess zu ermöglichen, entwickelte ich jedoch erst auf der Intensivstation.

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Über Alina

Ich bin Studentin und angehende Sterbebegleiterin. Ich habe schon immer gern besonders älteren Menschen beim Erzählen zugehört und möchte in meinem Blog berührende Lebensgeschichten sammeln, damit wir gemeinsam wieder lernen können, den Menschen um uns herum zuzuhören. Falls Ihr Fragen oder Anliegen habt, kontaktiert mich jederzeit unter pin.chen[at]live.com.

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  1. hallo ersteinmal
    Also ich bin RDH Praktikant an einer Rettungswache und habe auch vor weiter zu machen zum RS/RA
    habe mittlerweile auch schon viele verstorbene gesehen und auch schon eine erfolglose rea hintermir gehabt, am anfang habe ich mir die schuld an den tot des mannes gegeben aber mein RA sowie auch der RS und notartzt bestätigten mir das es nicht meine schuld war, das sprach sie dann auch relativ schnell bei uns an der wache rum und daher das sich meine kollegne um ihre praktikanten gut kümmern wurde mir auch oft gesagt das dass nicht unsere schuld sei wenn einer verstirbt. und meine RA,s sind auch der meinung das es für manche menschen besser ist denn in denn meisten fällen bringen Ranimationen wenn sie sogenant erfolgreich sind weder den pat noch den angehörigen was da die meisten pflegebedürfdig bleiben und nur leben können da eine maschiene luft in den körper pumpt und nahrung durch ein schlauch in den magen geprest wird usw. das hat nix mit würde zu tun und auch meien RA,s verstehen es nicht wenn jemand schon 80 jahre alt ist pflegestufe zwei oder 3 hat evtl sogar copd usw warum man den mann/frau nicht in frieden sterben lassen kann, zumal es nach der rea auch nicht besser wird……..
    meine kollegen sind ganz fest der meinung das sich die menschen in der heutigen zeit einfach zu wenig mit dem thema sterben und tod auseinandersetzen.

    dann währe für viele angehörige der abschied evtl etwas leichter anderst ist es zb wenn ein 30 järiger beim VU stirbt der hätte sein ganzes leben noch vor sich gehabt aber man soll menschen auch das recht geben wenn sie ihr leben gelebt haben das sie von uns gehen dürfen oder etwa nicht?

    Antwort
  2. Hallo,

    ich habe mich ein wenig hier umgesehen und den ein oder anderen Text gelesen. Vorweg: Mir gefällt die Art, wie du Situationen beschreibst und deine Erlebnisse in Worte fasst. Leider gibt es bei zunehmender Fülle am Blog-Himmel immer weniger solcher wirklich guten und absolut lesenswerten Seiten. Aus diesem Grund habe ich mir einfach einmal erlaubt, dich in meine Blogroll aufzunehmen 😉

    Der Grund wieso ich diesen Artikel kommentiere ist erstens, dass ich selbst seit mehreren Jahren als hauptamtlicher Rettungsassistent und Einsatzleiter im Rettungsdienst tätig bin. Zum Zweiten weil ich dir einen weiteren Blickwinkel auf den „Tod im Rettungsdienst“ bieten möchte.

    In meiner Zeit im Rettungsdienst habe ich nun schon unzählige Tote und Sterbende gesehen. Ich weiß nicht wie viele Stunden meines Lebens ich auf leblosen Körpern herumgedrückt habe und im Grunde genommen ist das auch gar nicht wichtig. Viel wichtiger finde ich die Tatsache, dass es für mich (und auch meine Kollegen) vielmehr etwas ganz Besonderes ist, wenn eine Reanimation erfolgreich ausgeht. Und mit erfolgreich meine ich nicht den Patienten, der es lebend bis in die Klinik schafft, sondern vielmehr diejenigen, die sie auch lebend (und ohne schwerwiegende neurologische Defizite) wieder verlassen können.

    Ich persönlich sehe eine erfolglose Reanimation keinesfalls als „Versagen“ an, vielmehr ist für mich wichtig, dass wir den Patienten nicht auf biegen und brechen zurück in’s Leben geholt haben. In dem Fall (der hierzulande leider immer noch die Regel darstellt), dass keine Laienreanimation bis zu unserem Eintreffen stattgefunden hat, sind die Chancen, dass der Patient den Herzstillstand ohne hypoxischen Hirnschaden übersteht, leider sehr gering. Lieber lasse ich einen Patienten gehen, wenn seine Zeit gekommen ist, als dass ich aus ihm einen Wachkomapatienten mache, der – mit Schläuchen in allen Körperöffnungen, künstlich ernährt und an der Beatmungsmaschine hängend – den Rest seines Lebens auf einer Intensivstation verbringt und mit leerem Blick an die Decke starrt. Diese Situation ist auch für die Angehörigen, auch wenn man das vielleicht im ersten Moment überhaupt nicht bedenkt, viel belastender, als Abschied zu nehmen.

    Just my two cents.

    Da ich glaube, dass es auch ganz gut zum Thema deines Blogs passt, möchte ich dir an dieser Stelle auch noch kurz ein Beispiel nennen, welche Art von Einsatz für mich persönlich (also einen deutschen Durchschnitts-Rettungsdienst’ler) viel dramatischer ist. Eine kleine Geschichte, die sich so wohl leider durchaus regelmäßig abspielt. Ich hoffe, dass der nachfolgende Einsatzbericht den ein oder anderen zum Nachdenken und, falls nötig, auch zum Umdenken anregt:

    „Tun wir das Richtige?“ – Ein Einsatzbericht

    Viele liebe Grüße und weiter so!

    Fabi

    Antwort
    • Hallo, Fabi!

      Vielen Dank, ich fühle mich geehrt. Danke für dein nettes Feedback! Natürlich darfst du mich in deine Blogroll aufnehmen, ich freue mich darüber. 🙂
      Schön, dass sich jemand „vom Fach“ auf meine Seite verirrt hat und einen anderen Blickwinkel beisteuern kann.

      Ich habe deinen Artikel gelesen und er ist mir sehr nahe gegangen.
      Gerade die Angelegenheit mit der Patientenverfügung ist eine schwierige Sache.
      Ich kann verstehen, dass der Sohn deines Patienten den Rettungsdienst trotz der Wünsche seines Vaters gerufen hat. Wenn es wirklich auf den Sterbeprozess zugeht, ist man als Angehöriger damit oft überfordert und nicht gern allein.
      Einsätze wie der deine sind einer der Gründe, warum ich in die Sterbebegleitung wollte. Wenn Menschen einen Hospizdienst hinter sich wissen, kennen sie andere Möglichkeiten, sich Unterstützung für die Situation zu suchen. Natürlich sind hier auch Ärzte involviert, aber eben solche mit einer palliativmedizinischen Zusatzausbildung und Einstellung. Deine Notärztin kann ich bis zu einem gewissen Punkt verstehen, schließlich muss man als Mediziner/Rettungsdienstler schon sehen, dass man rechtliche nicht allzu sehr in die Grauzone rutscht. Aber den Wunsch eines sterbenden Patienten zu missachten, ist schon eine schlimme Sache.
      Dass der Sohn des Mannes die ganze Zeit an seiner Seite war, finde ich aber schön. Oft ist das Zuhause eines Menschen seine Familie, insofern hatte er ein kleines Stück Zuhause an seiner Seite, als ihr mit ihm ins Krankenhaus gefahren seid.

      Was du als Erfolg einer Reanimation definierst, kann ich nur bekräftigen. Es gab eine Situation auf der Intensivstation, an die ich öfter mal zurückdenken muss:
      Eine 92-jährige Patientin lag bereits seit Wochen in einem viel zu großen Bett an viel zu vielen Schläuchen und dämmerte vor sich hin. Der relativ junge Assistenzarzt schien es sich zum Ziel gesetzt zu haben, sie um jeden Preis der Welt am Leben zu halten. Wann immer ihr Herz flimmerte, zu schnell oder zu langsam schlug, ließ er den Rea-Wagen vorfahren und leitete die Reanimation ein. Nach jedem „erfolgreichen“ Versuch, ihr Leben zu verlängern, klopfte er den assistierenden Pflegern auf die Schulter und beglückwünschte sein Team.

      Einmal fragte ich ihn, wann die alte Frau endlich sterben durfte.
      Sie tat mir unendlich Leid. Schließlich wachte sie niemals vollständig auf, sondern befand sich in einem tiefen Koma. Sie war 92 Jahre alt, krebskrank, viele ihrer Organe hatten die Arbeit bereits eingestellt, sie hatte keine Angehörigen, die sie besuchten und sie war nur noch Haut und Knochen.
      Der Assistenzarzt war von meiner Frage irritiert.
      „Das ist keine Frage des Dürfens, sondern eine Frage des Wollens.“

      Damit wollte er vermutlich aussagen, dass der Wille darber entscheidet, ob eine Reanimation erfolgreich ausgeht, aber eigentlich sagte er all das, was ich mir still und für mich dachte: „Ich entscheide, wann diese Frau stirbt.“

      Ich fand das schon damals unheimlich falsch. Sie wurde insgesamt fünfmal zurückgeholt, bevor sie nachts ganz friedlich und schnell gestorben ist. Zum Glück hatte der Assistenzarzt keine Nachtschicht.

      Das ist für mich keine erfolgreiche Reanimation. Auch die neurologischen Folgeschäden, die du angesprochen hast, sind eine wichtige Sache. Welchen Mehrwert hat ein künstlich verlängertes Leben, wenn es vom Patienten nicht mehr wahrgenommen oder genutzt werden kann?

      Vielen Dank für deinen Impuls und diesen spannenden Artikel. Ich werd ab jetzt öfter bei dir vorbeischauen. 🙂

      Viele Grüße!

      Pinchen

      Antwort
  3. Toller Text!
    Fahre auch ehrenamtlich als RS und hatte bisher zwei erfolglose Reanimationen und einen Exitus. Für die meisten meiner Kollegen ist ein Todesfall nicht wirklich belastend, aber mir ging es schon ein bisschen an das Gemüt. Aber um die Frage in deinem Titel zu beantworten: Er ist Teil des Alltags.

    Antwort
    • Hallo Anna, schön, dass du dich zu Wort meldest!
      Du hast Recht, dass der Tod einfach Teil des Alltags ist, wenn man RD fährt. Ehrenamtlich heißt, dass du neben deinem eigentlichen Beruf Schichten fährst? Kriegst du das gut unter einen Hut? Find ich klasse!

      Antwort

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