RSS-Feed

Fragerunde Nr. 1

Veröffentlicht am

In letzter Zeit haben mich mehrere Mails mit Fragen erreicht. Ich freue mich darüber, wenn man mit mir in Kontakt tritt und mir Rückmeldung über mein Blogprojekt gibt. Deshalb möchte ich mir die Zeit nehmen, die Fragen ausführlich zu beantworten. Solltet ihr ebenfalls Fragen oder Anmerkungen haben, schickt mir eine Mail an: pin.chen@live.com.

Warum dauert es manchmal so lange, bis du einen neuen Artikel schreibst?

Diese Frage ist mir natürlich peinlich. Wenn ich disziplinierter wäre, könnte ich vermutlich jeden Tag einen Artikel schreiben. Leider finde ich es aber viel zu angenehm, lange im Bett zu liegen, zu häkeln, Harfe zu spielen, zu essen, zu backen, zu lesen, zum Sport zu gehen, in Univeranstaltungen zu sitzen, mich mit Freunden zu treffen und Zeit mit meinem Freund zu verbringen, als dass ich mich jeden Tag ein oder zwei Stunden loseisen könnte. Ich werde versuchen, daran zu arbeiten. Bis dahin seid ein wenig nachsichtig und habt hoffentlich trotzdem Freude daran, meine Artikel zu lesen.

 

Warum bist du nicht mehr im Rettungsdienst?

Bevor ich mein Staatsexamen zur Rettungsassistentin ablegen konnte, wurde mir der Studienplatz zugesprochen, für den ich mich auf gut Glück beworben hatte. Eigentlich war mein Abiturschnitt für den NC zu schlecht, aber wie durch ein Wunder habe ich trotzdem einen Platz bekommen. Das konnte ich nicht ablehnen. Im Stress des Umzugs und des ersten Semesters ist mein Plan, das Examen doch noch nachzuholen, ein wenig untergegangen. Inzwischen habe ich mich an mein Studentenleben und meinen Job gewöhnt und schaue mich nach Möglichkeiten um, an meine Ausbildung anzuknüpfen. Es wäre schade, wenn sie ungenutzt auf meinem Lebenslauf versauert. Daher bin ich momentan mit dem Katastrophenschutz und der Betreuungsgruppe hier vor Ort in Kontakt. Ich würde den Rettungsdienst gerne weiterhin unterstützen. Aber eher im psychologischen Bereich. Für die Ausbildung zur Sterbebegleiterin würde immer noch genug Zeit übrig bleiben. Es lebe das Studentenleben!

Kann ich deine Nummer haben?

Nein, leider nicht. Aber netter Versuch.

Advertisements

Über Alina

Ich bin Studentin und angehende Sterbebegleiterin. Ich habe schon immer gern besonders älteren Menschen beim Erzählen zugehört und möchte in meinem Blog berührende Lebensgeschichten sammeln, damit wir gemeinsam wieder lernen können, den Menschen um uns herum zuzuhören. Falls Ihr Fragen oder Anliegen habt, kontaktiert mich jederzeit unter pin.chen[at]live.com.

»

  1. Kann ich deine Nummer haben? ^^*
    Das ist mir ja noch nicht untergekommen. Hahaha.

    Antwort
  2. Moin,

    toller Schreibstil, nüchtern, aber dennoch interessant. Gut geeignet auch für nicht Fachkräfte, verständlich geschrieben.

    Arbeite selber teils in der Notaufnahme/Intensiv/Anästhesie und du gibst sehr gut die
    Abwechslung in der Notaufnahme wieder, die ich so reizvoll finde.

    Weiter so, freue mich schon auf den nächsten Post.

    Viele Grüße aus dem Norden!

    Antwort
    • Guten Morgen und vielen Dank!
      Über Lob freu ich mich natürlich immer. Ich werd nach Abhandlung aller mir in Erinnerung gebliebenen Vorfälle aber voraussichtlich auf die Sterbebegleitung umschwenken, hoffentlich ist das für dich dann nicht uninteressant.
      Wie kommt es denn, dass du im Wechsel auf drei Stationen arbeitest?
      Viele Grüße aus dem Westen zurück!

      Antwort
      • Hi,
        das kommt sehr leicht zustande, vorher auf ner ITS gearbeitet und jetzt in der Zeitarbeit, wo man eben schnell noch ein paar mehr Fachbereiche abdeckt.

        Sterbebegleitung ist für mich auch ein Thema, habe im Rahmen der Zeitarbeit auch 2 Monate im Hospiz gearbeitet… jetzt sind es „nur 2-3 Dienste“ im Monat.

        LG

      • Ist das schwierig für dich, dich abwechselnd auf unterschiedliche Arbeitsfelder einzustellen?
        Na ja, es sind wohl alle Stationen irgendwie unterbesetzt und mit Springern zu besetzen.
        Oh, wie cool, du hast Erfahrung in der Sterbebegleitung! Dann kann ich ja von dir noch was lernen! 🙂
        Klingt, als wärst du in einem stationären Hospiz und nicht auf eine Begleitung festgelegt?

  3. Hi,

    magst du mir vielleicht ne Mail schreiben an die angegebene Adresse, dann können wir uns gerne austauschen, muss ja nicht alles öffentlich sein.

    Anfangs war es sehr schwierig, aber nach ca. einem Monat hatte ich mich daran gewöhnt und dann hat man seinen Basis Rhytmus für alle Bereiche gefunden und weiß, welche Fragen man stellen muss um die Besonderheiten der Station zu erfahren. Für das ewige Umherspringen bekommt man aber unbezahlbare Erfahrungen und Kompetenzen.

    Es ist nicht unbedingt Unterbesetzung, sondern genau geplante Besetzung, dass es gerade passt, wenn keiner krank ist. Aber erkrankt einer, dann brauch man halt eine Aushilfe. Stationen, die aber immer unterbesetzt sind und jeden Tag Zeitarbeit in Anspruch nehmen gibt es auch, aber das liegt meist an unbeliebten Fachbereichen, sehr anstrengender, körperlicher Arbeit oder nicht so sozialen Teams.

    Mittlerweile war ich in 4 stationären Hospizen und in der Ausblidung in einem pallitivem Pflegedienst. Wenn ich mal keine Dienste im Hospiz habe gehe ich ehrenamtlich in eines, wo ich auch bereits gearbeitet habe.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Experiment 3088 ..... oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern... nur vertiefen (Gorch Fock)

Quasseltasche

Wie bringst Du Gott zum Lachen? Erzähle ihm von Deinen Plänen.

Leanders feine Linie

Mein Gehirn auf Abwegen

kinderdoc.wordpress.com/

Geschichten aus der Kinder- und Jugendarztpraxis und darüber hinaus

Anna im Backwahn

"Kuchen macht glücklich"

druckstelle

Blog für kleine und große Texte

125tel | Fotogalerie

Street Photography | Landschaftsbilder | Momentaufnahmen

Was uns bewegt

Everything you always wanted to know about motivation -- and did not dare to ask.

berlinmittemom

mothers are all slightly insane.

Schnipselfriedhof

Weblog von Andreas Krenzke und Volker Strübing

Altenheimblogger

Verrückt unter Verwirrten

Der steinige Weg

...auf dem Weg zur Lehrerin

Josephine Im Chaos

(M)ein Leben zwischen Chaos und Kinderkriegen

Perspektivenwechsel - vom anders normal sein

Herzchaosmama (Asperger-Autistin und alleinerziehend) erzählt aus dem Leben einer besonderen Kleinfamilie

Anne Harenberg - Die Wüste & Ich

Romane und der ganz normale Wahnsinn

Alltagimrettungsdienst Blog

Der Alltag im Rettungsdienst aus meiner Sicht

Trinas Welt

Mitten im Leben