RSS-Feed

Intensivstation – Eingeknickt

Veröffentlicht am

Sogar mein Freund sagte neulich zu mir, dass ich regelmäßiger Artikel schreiben sollte. Ich werde mich bemühen! Momentan schreibe ich aber eine wissenschaftliche Hausarbeit und habe deshalb etwas weniger Zeit, ich muss nämlich nächste Woche abgeben. Aber ich werde mein Bestes versuchen, um etwas regelmäßiger zu bloggen. Momentan ist mein Freund leider auch gar nicht bei mir, er hat sich Urlaub genommen, um seine Familie zu besuchen. Da niemand mehr für mich kocht, esse ich nun schon seit drei Tagen Vollkornspaghetti mit Fertigpesto. Aber es gibt bestimmt ungesündere Sachen, an denen man sich überessen kann. Morgen werde ich mein Kochbuch für Anfänger abstauben (da sind sogar Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Bilder drin) und etwas Vernünftiges auf den Tisch bringen, damit ich nicht an Nährstoffmangel und Zahnausfall leide, wenn mein Freund zurückkommt. Denn das ist denkbar unattraktiv. Wie der Assistenzarzt, von dem ich nun berichten möchte.

—-

Meinen zweiten Tag trat ich mit weniger Bauchschmerzen an. Dass ich mit Bernie bereits einen Mentor gefunden hatte und mich nicht der beschämenden Volleyball-Situation aussetzen musste, beruhigte mich ungemein. Meine gute Laune hielt an, bis ich erfuhr, dass Bernie sich krank gemeldet hatte. Also doch noch ein Auftritt der Deutschen Eiche. Seufzend setzte ich mich auf einen Stuhl in der Besprechungsrunde und verfolgte den morgendlichen Zimmermarkt.

„Nein, ich hab das letzte Mal schon gesagt, dass ich Zimmer Zwei nicht mehr will.“

„Aber ich hab es momentan im Rücken und kann den Patienten nicht mehr bewegen. Er ist zu dick.“

„Ich kann dir anbieten, dass ich dir ab und zu zur Hand gehe, aber das komplette Zimmer übernehme ich nicht.“

„Vielleicht könnten wir das ja anders regeln. Ich hab hier Zimmer Vier…“

„Nein, danke.“

Als die Zimmer nach einigen Schwierigkeiten verteilt waren, trat sofort die nächste Schwierigkeit auf: Wer nahm die Praktikantin?

Unschlüssiges Füßescharren, verkrampftes Blickkontaktvermeiden und betont lässiges Sich-schon-mal-verdrücken waren die Mittel der Wahl. Eine schlanke Schwester um die Vierzig seufzte schließlich auf. „Du kannst mit mir mitkommen.“

Erleichtert stand ich auf und heftete mich an ihre Fersen. „Danke.“

„Na ja“, murmelte sie und nickte der Schwester aus der Nachtschicht zu. „Machen wir erstmal Übergabe, damit Ute ins Bett kommt. Ich bin Clara.“

Ute und Clara positionierten sich vor den Zimmern Neun und Zehn und Ute fasste den letzten Dienst zusammen.

„Links in der Neun muss alle zwei Stunden abgesaugt werden. Rechts ist unverändert, wird heute im Laufe des Vormittags von der Physiotherapeutin durchbewegt. In der Zehn haben wir nicht allzu viel Erwähnenswertes, außer dass…“ Sie senkte  die Stimme. „…er immer noch ein Arsch ist. Rechts ist auch unverändert und nur zum Teil ansprechbar.“

Neugierig spähte ich in Zimmer Zehn und versuchte einen Blick auf den „Arsch“ zu erhaschen. Handelte es sich wieder um einen Patienten, der die Schwestern mit seiner Erektion zu erfreuen suchte und seine Spucke als Waffe benutzte? Zwischen den beiden Betten durchpflügte ein weißer Raumtrenner das Zimmer, sodass ich nur das vordere Bett sehen konnte. Dort lag die Patientin, die nur zum Teil ansprechbar war. Trotz der Entfernung fielen mir ihre langen, ungepflegten Fingernägel auf, die aussahen wie gelbe Stäbe.

Clara verabschiedete sich von Ute, sammelte die Medikamentenlisten ein und verschwand im Arzneimittelzimmer. Auf meine Frage, ob ich ihr helfen konnte, schüttelte sie genervt den Kopf. Schulterzuckend betrat ich Zimmer Zehn und lugte am Raumtrenner vorbei. Im linken Bett saß ein Mann um die Fünfzig. Er hatte die Arme verschränkt und starrte aus dem Fenster. Das musste der „Arsch“ sein.

„Guten Morgen“, sagte ich. „Wie gehts?“

Erstaunt sah er auf. „Wer Sind Sie?“

Ich nannte meinen Namen und fügte hinzu: „Ich bin hier Praktikantin und hab kaum Aufgaben. Und Sie?“

Sein Mundwinkel zuckte. „Ich bin Christian und angenervt.“

Ich lachte und setzte mich auf den Stuhl neben seinem Bett. Eigentlich machte er nicht den Eindruck, dass er seine Ruhe haben wollte. Er sah sogar ein wenig neugierig aus.

„Sie sind also Praktikantin. Dann machen Sie eine Ausbildung zur Krankenschwester?“

„Nein, zur Rettungsassistentin.“

„Und was machen Sie danach?“, fragte er weiter.

„Hm“, machte ich und hob die Hände. „Das weiß ich noch nicht genau. Ich überlege ab und zu, Medizin zu studieren, aber ob das zu mir passt, muss ich noch herausfinden.“

Langsam schüttelte er den Kopf und musterte mich. „Nein, das passt nicht zu Ihnen.“

Überrascht lehnte ich mich zurück. „Haben Sie das an meinem Sternzeichen oder an meiner Nase erkannt?“

„Mein Hobby ist Handlesen“, gab er grinsend zurück. Ich musste ebenfalls grinsen. Warum waren die Schwestern der Meinung, dass er ein „Arsch“ war?

„Nein, Sie wirken zu weich. Als würden Sie schnell einknicken. Wie ein kleines Weichei eben.“ Sein Tonfall war ruhig und bestimmt. Offenbar meinte er das nicht beleidigend, sondern teilte mir nur sehr direkt seine Meinung mit. Ich reagierte sehr erwachsen.

„Niemand auf der Station mag Sie.“

Er lachte laut und fasste sich dabei an die Brust. Zwischen Husten und Lachen sank er in die Kissen zurück und schloss für einen Moment die Augen. Clara betrat das Zimmer und runzelte die Stirn, als sie mich neben Christian sitzen sah. Ich hoffte, dass Sie meinen letzten Satz nicht gehört hatte, richtete mich auf und wartete ab.

„Komm mit“, sagte sie. „Wir waschen in der Neun.“

Ich nickte Christian zu und folgte Clara ins Nebenzimmer, wo sie mir eine Plastikschürze in die Hand drückte. Als ich sie an meiner Taille verschnürte, knurrte mein Magen laut. Ich hatte heute Morgen verschlafen und deshalb keine Zeit mehr für ein Frühstück gehabt. Vor Hunger war mir bereits ein wenig schwummrig. Die erste Patientin, die wir wuschen, lag bereits seit einigen Wochen im Koma. Sie hatte eine Gehirnoperation hinter sich, weshalb ihr ein Schlauch im Schädel steckte, der die überschüssige Hirnflüssigkeit nach draußen ableitete, um den Druck gering zu halten. Als wir sie drehten, hatte ich Sorge, ich könnte ihr den Schlauch aus dem Kopf ziehen, weshalb ich sie sehr vorsichtig anfasste.

„Pack mal richtig zu hier!“, schimpfte Clara. „Die geht schon nicht kaputt! Wir müssen uns beeilen, bald ist die Visite.“

Zu weich, zu weich!, flüsterte Christian in meinem Hinterkopf. Ich packte fester zu und arbeitete schneller. Ich vertrieb Christian aus meinen Gedanken und nutzte sie dazu, lautlose Entschuldigungen an die komatöse Patientin zu richten, als Clara den Lappen, mit denen sie die Achseln der Frau gesäubert hatte, anschließend für ihr Gesicht benutzte. Ich nahm mir vor, nach der Visite noch einmal das Gesicht der Patientin zu säubern, damit sie nicht mit ihren Achselhaaren auf den Wangen im Bett liegen musste. Ihr Gesicht war eingefallen und ihr Schädel rund um den Schlaucheingang und die Operationsnarbe weitläufig kahl rasiert. Ihre Fingernägel waren ein wenig lang, aber ich erkannte Reste von hellblauem Nagellack. Auf dem Tisch neben ihrem Bett stand ein gerahmtes Foto von einer jungen, hübsch zurecht gemachten Frau, die sich lächelnd an einen Mann lehnte. Obwohl man kaum noch Ähnlichkeiten erkennen konnte, da das Koma ihren Körper ausgezehrt hatte, nahm ich an, dass es sich um die gleiche Frau handelte. Zu weich, zu weich.

Die zweite Patientin, eine sehr alte Dame, die ebenfalls künstlich beatmet wurde und einen Schlauch im Schädel hatte, schafften wir nicht ganz. Als wir die Beine wuschen, betrat die Arztgruppe den Raum. Ich erkannte den Oberarzt an seinem grauen Bart, an der dicken Brille und an den respektvollen Blicken, mit denen die Assistenzärzte seine Bewegungen und Worte verfolgten. Wir traten von der alten Dame zurück und stellten uns an den Rand, um die jungen Ärzte einen Blick auf die Patientin werfen zu lassen.

Inzwischen knurrte mein Magen nicht mehr. Stattdessen war mir leicht übel. Vielleicht wurde ich krank? Ich sollte mir angewöhnen, nicht mehr mit nassen Haaren aus dem Haus zu gehen.

Drei Assistenzärzte standen im Halbkreis um das Bett herum. Eine junge Frau und zwei ebenso junge Männer. Der eine Mann hatte ein ebenmäßig geschnittenes Gesicht und muskulöse Unterarme. Bestimmt gab es viele Patientinnen, die sich gerne von ihm behandeln ließen. Der andere Mann war eher von Hässlichkeit geküsst. Doch als würden seine aufgequollenen Züge und sein unförmiger Körper nicht ausreichen, zog er auch noch eine olfaktorische Aura hinter sich her, die meine Übelkeit noch verstärkte. Er roch durchdringend und aus jeder Pore nach Schweiß. Er fing meinen Blick auf und musterte mich. Dann strahlte er mich an und hob die Augenbrauen. Ich sah schnell weg.

Ich hob die Arme, um meinen Zopf fester zu ziehen, als mich mit einem Mal die Panik erfasste. Tief in meinem Inneren braute sich ein schwarzer Klumpen aus Grauen zusammen, der meine Gedänken verlangsamte und meine Muskeln kapitulieren ließ. Meine Arme sackten kraftlos nach unten, mein Kinn fiel auf meine Brust. Die Welt wurde leiser und rückte von mir weg. Clara packte mich am Oberarm und sagte etwas. Beinahe hätte ich gelacht, weil sie so verwaschen klang.

„Ich höre nichts“, sagte ich. „Ich hör dich nicht.“

Als meine Beine einknickten, erhaschte ich einen Blick auf die beiden jungen Assistenzärzte. Sie setzten sich gleichzeitig in Bewegung und hielten auf mich zu, in ihren Gesichtern angespannte Konzentration.

Bevor es dunkel wurde, schickte ich ein Stoßgebet zum Himmel. Bitte nicht den stinkenden Arzt.

Die Ohnmacht war eine der angenehmsten Erfahrungen, die ich bisher in meinem Leben machen durfte. Mir war warm und so ziemlich alles egal. Nie habe ich wieder einen so schwerelosen und gleichgültigen Zustand erlebt. Ich hörte die Stimmen nun deutlicher und spürte, wie man die Träger der Plastikschürze zerriss. Sie kamen doch wohl nicht auf die Idee, mich auszuziehen? Ich spürte einen leichten Druck auf meiner linken Hand, als würde man sie mit getränkter Watte bedecken. Meine Schmerzwahrnehmung war so gut wie nicht vorhanden. Später würde ich erfahren, dass mir die Assistenzärztin auf die Hand getreten war. Der blaue Fleck blieb zwei Wochen. Etwas flackerte hell auf. Vermutlich leuchteten sie in meine Augen. Das Licht vibrierte, als würden meine Augenlider flattern.

„Krampft sie?“, fragte eine Männerstimme.

„Sie sah schon heute Morgen so blass aus“, sagte eine Frau. Das musste Clara sein.

Die Schwerkraft zog meine Empfindungen zurück auf den Boden. Ich schlug die Augen auf.

„Hallo“, sagte der stinkende Assistenzarzt, der direkt vor mir saß und die Hand ausstreckte, um meinen Puls am Hals zu fühlen. Seine Fingernagel fühlten sich an meiner Haut scharfkantig und kratzig an. Bestimmt knabberte er. Sein penetranter Geruch wehte um meine Nase. Ich schloss die Augen wieder und beschloss, noch einmal ohnmächtig zu werden. Clara rüttelte an meiner Schulter.

„Augen auf! Trink das!“

Sie zwang mich in eine sitzende Position und presste mir eine Wasserflasche an die Lippen. Gehorsam trank ich ein wenig und dachte darüber nach, wie ich die Situation fand. Es war irgendwie peinlich, dass ich ohne einen ersehbaren Grund umgefallen war. Wenn wenigstens Blut oder Gehirn durch den Raum gespritzt wäre.

„Wann haben Sie das letzte Mal etwas gegessen?“, fragte der Oberarzt streng.

„Gestern“, antwortete ich leise. „Heute hatte ich noch keine Zeit.“

„Aha.“ Triumphierend wandte er sich an seine Assistenzärzte. „Da sehen Sie es. Vasovagale Synkopen treten bei jungen Frauen häufig auf. Meistens beugen genug Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Mahlzeiten der Sache vor. Braucht diese Dame eine weiterführende Behandlung?“

Die Assistenzärzte schüttelten den Kopf.

Er nickte. „Sie sollten etwas essen. Sowas hält hier den Betrieb auf, Fräulein.“

„Ah, ja.“ Ich sah zu, wie die Arztgruppe das Zimmer verließ und fühlte mich ein wenig allein gelassen.

Clara zog mich auf die Beine und in den Pausenraum der Station. Dort drückte sie mich auf einen Stuhl und setzte mir ein Tablett mit undefinierbarem Brei vor die Nase. „Die Koma-Patienten bekommen ebenfalls eine Essenslieferung. Deshalb haben wir immer ein paar Portionen über. Iss das und meld dich danach wieder bei mir. Sowas brauch ich nicht nochmal. Und morgen suchst du dir jemand Anders, bei dem du mitlaufen kannst. Ich muss hier arbeiten.“

Die Tür schlug zu. Mir war zum Weinen zu Mute. Zu weich, zu weich.

Ich presste die Lippen zusammen und rührte im Essen. „Kartoffelbrei und Gemüse“ stand auf dem Zettel. Ich konnte weder Kartoffel noch Gemüse auf dem Teller erkennen. Es schmeckte wie aus der Dose, aber ich bekam es runter. Eine Schwester setzte sich mir gegenüber.

„Du bist die Praktikantin, oder? Ich hab gehört, dass du eingeknickt bist.“

Ich nickte und versuchte ein Lächeln. „Der eine Assistenzarzt war einfach umwerfend.“

Sie lachte. „Ich kann mir denken, wen du meinst. Clara hat keine Lust mehr, sich um dich zu kümmern. Komm einfach bei mir mit. Ich bin Silke.“

„Danke, Silke.“ Fast hätte ich geheult vor Rührung. „Das ist sehr nett. Ich versuche auch, nicht wieder umzukippen.“

„Dann komm.“

Den Rest des Tages verbrachte ich mit Silke. Sie war ein wenig ruppig, hatte aber eine beinahe mütterliche Art, wenn sie mit den Patienten sprach. Leider war sie lediglich eine Aushilfe und eigentlich auf der kardiologischen Intensivstation eingesetzt. Dass ich während der Arztvisite umgekippt war, hing mir ein paar Tage nach. Besonders Christian fühlte sich in seiner Einschätzung bestätigt. Ich lachte einfach mit, wenn sich das Personal über mich lustig machte. Das war einfacher, als sich darüber aufzuregen. Irgendwann wurde es den Schwestern und Pflegern langweilig, mich damit aufzuziehen. Insbesondere, da eine neue Praktikantin auf die Station gekommen war und mehr Angriffsfläche bot als ich.

Eine Medizinstudentin in spe.

Advertisements

Über Alina

Ich bin Studentin und angehende Sterbebegleiterin. Ich habe schon immer gern besonders älteren Menschen beim Erzählen zugehört und möchte in meinem Blog berührende Lebensgeschichten sammeln, damit wir gemeinsam wieder lernen können, den Menschen um uns herum zuzuhören. Falls Ihr Fragen oder Anliegen habt, kontaktiert mich jederzeit unter pin.chen[at]live.com.

»

  1. Oh, das war wohl kein so schöner zweiter Tag! Aber gut, dass du über dich selbst lachen kannst 🙂 Dass für Koma-Patienten Essen (oder das, was sie so nennen) geliefert wird, finde ich allerdings kurios. Muss doch eine wahnsinnige Verschwendung in einem großen Haus sein?! Oder wird es trotz der „eigenwilligen“ Qualität immer noch irgendwem untergeschoben…?

    Antwort
    • Hi, Amy! 🙂
      Ja, das mit dem Essen ist so eine Sache. Manche der Mitarbeiter planen das auch mal für sich selber ein, dann müssen sie sich keine Brote machen oder etwas in der Kantine kaufen. Es ist schon eine preiswerte Angelegenheit und macht satt. Und man gewöhnt sich sogar recht schnell an das Krankenhausessen, wenn man dranbleibt. 😉
      Die wachen Patienten können manchmal sogar von zwei Gerichten probieren, weil sowieso ein Überschuss da ist. Aber eine leichte Verschwendung ist es schon, da hast du Recht.

      Antwort
  2. Na ganz übel. Mit so was hast Du dann gleich nen Ruf weg, gerade auf einer Station voller Hyänen wie Du sie beschreibst.
    Aber mal ehrlich- das war aber auch unvernünftig, ohne *irgendwas* zu sich zu nehmen aus dem Haus zu gehen und eine Schicht anzutreten, die möglicherweise (wenn nicht gar ziemlich sicher) anstrengend wird. Ich würde schätzen, das passiert Dir nicht noch einmal.

    (Kuriosität am Rande: Als angehende Rettungsassistentin wirst du „Fälle“ wie diesen sicher noch öfters sehen, nun kennst du das Krankheitsbild halt besonders gut…)

    Antwort
    • Haha, du erhebst den moralischen Zeigefinger nicht zu Unrecht. 😀
      Das Schichtsystem war für mich einfach ein Arbeitsmodell, was sich schlecht mit meinem Alltag vereinbaren ließ. Da war das Zeitfenster zwischen halb verschlafen aufstehen und gehetzt zum Bus rennen einfach zu klein, um vernünftig zu frühstücken. Nach diesem Zwischenfall hab ich immer im Bus gefrühstückt oder schnell beim Anziehen der Krankenhauskleidung. 😉

      Antwort
      • Ich hab für den Fall „halb oder ganz verschlafen“ immer was im Küchenschrank, Müsliriegel oder so was. Besser als mit ganz leerem Magen in den Tag zu starten ist das allemal, und man kann es auch unterwegs essen. (Ich arbeite aktuell selbst Dreischicht und habe kein Problem damit, bis 6 Uhr morgens zu arbeiten- hingegen rechtzeitig zu 6 Uhr auf die Arbeit kommen, das ist schon schwieriger!)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Experiment 3088 ..... oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern... nur vertiefen (Gorch Fock)

Quasseltasche

Wie bringst Du Gott zum Lachen? Erzähle ihm von Deinen Plänen.

Leanders feine Linie

Mein Gehirn auf Abwegen

kinderdoc.wordpress.com/

Geschichten aus der Kinder- und Jugendarztpraxis und darüber hinaus

Anna im Backwahn

"Kuchen macht glücklich"

druckstelle

Blog für kleine und große Texte

125tel | Fotogalerie

Street Photography | Landschaftsbilder | Momentaufnahmen

Was uns bewegt

Everything you always wanted to know about motivation -- and did not dare to ask.

berlinmittemom

mothers are all slightly insane.

Schnipselfriedhof

Weblog von Andreas Krenzke und Volker Strübing

Altenheimblogger

Verrückt unter Verwirrten

Der steinige Weg

...auf dem Weg zur Lehrerin

Josephine Im Chaos

(M)ein Leben zwischen Chaos und Kinderkriegen

Perspektivenwechsel - vom anders normal sein

Herzchaosmama (Asperger-Autistin und alleinerziehend) erzählt aus dem Leben einer besonderen Kleinfamilie

Anne Harenberg - Die Wüste & Ich

Romane und der ganz normale Wahnsinn

Alltagimrettungsdienst Blog

Der Alltag im Rettungsdienst aus meiner Sicht

Trinas Welt

Mitten im Leben