RSS-Feed

Momentaufnahme Nr. 5 – Kleine Herzen und viel Liebe

Veröffentlicht am

An einem Samstagabend zu Hause zu sitzen, ist nicht unbedingt der Traum eines jeden Studenten. Neben mir stapeln sich Lernunterlagen, Pädagogik-Bücher und halb aufgegessene Kekse. Und dennoch lerne ich nicht.

Warum?

Zum einen, weil ich ein von Natur aus sehr fauler Mensch bin. Ich muss mich immer überwinden, mich an den Schreibtisch zu setzen und lenke mich sehr schnell vom Arbeiten ab. Wie jetzt auch gerade.

Zum anderen geht mir die Unterhaltung von gestern durch den Sinn, als ich mit drei netten Frauen beim Abendessen saß und mich mit ihnen über Gott und die Welt unterhielt.

Es wurde der Gedanke formuliert, dass die Sterbebegleitung von Kindern einfacher und erfüllender ist als die von Erwachsenen. Daraufhin habe ich mir ein wenig Gedanken zu diesem Thema gemacht, ein interessantes Kapitel darüber gelesen und das Für und Wider abgewägt.

Ich selbst kann mir in meiner momentanen Position und mit meinem jetzigen Erfahrungsschatz nicht vorstellen, sterbende Kinder zu begleiten. Aber warum ist das so? Liegt es daran, dass ich Kinder als Schutzbefohlene empfinde oder mir bei ihnen nicht einreden kann, dass sie ja bereits ein schönes Leben hatten? Würde ich unbewusst meine Geschwister in ihnen wiederfinden und mich vor ihren Fragen nach dem Warum fürchten? Könnte ich einer Mutter in die Augen sehen, die ihr Kind in wenigen Monaten verlieren wird?

Laut Statistik leben in Deutschland ungefähr 22.500 Kinder, die an einer lebensbedrohlichen Erkrankung leiden. Diese Kinder versterben aller Voraussicht nach vor dem Erreichen des Erwachsenenalters, da ihre Krankheit nicht kuriert werden kann bzw. ein Therapieerfolg sehr unwahrscheinlich ist.*

Das ist eine unvorstellbare Zahl. 22.500 Familien müssen sich also in Deutschland mit dem Abschied von ihrem Nachwuchs befassen, müssen sich darauf einstellen, sich von ihrem Kind zu lösen und es sterben zu lassen. 22.500 Dramen spielen sich genau in diesem Moment ab, deren Ausmaße wir kaum erahnen können. Wie gehen Eltern damit um? Wird die Schuld beim Arzt oder beim Ehepartner gesucht? Wird mit dem Kind offen über den Tod gesprochen oder versteckt man sich hinter dem Alltag, um dem Kind wenigstens ein kleines Stück Normalität zu bieten und es Kind sein zu lassen? Wie gehen Kinder überhaupt mit dem Tod um?

Kinder entwickeln erst ab dem 3. Lebensjahr eine ungefähre Vorstellung davon, was der Tod bedeutet. Davor nehmen sie den Tod als etwas Vorübergehendes und Flüchtiges wahr, als ein kurzes Nickerchen oder ein Ausruhen. Dem Kind vor seinem 3. Geburtstag also schon erklären zu wollen, was genau da mit Oma oder Opa passiert ist, wird ein fruchtloses Unterfangen bleiben. Kinder können die Endgültigkeit des Todes noch nicht begreifen.*

Wenn ich mich an die Intensivstation erinnere, wo eine Frau ihrer kleinen Tochter mit leiser Stimme zu erklären versuchte, dass der Großvater gestorben sei, ist mir vor allem das helle Stimmchen des Kindes im Gedächtnis geblieben, welches unaufhörlich die gleiche Frage formulierte.

„Und wann steht Opa wieder auf?“

Ab dem 6. Lebensjahr begreifen Kinder allmählich, dass der Tod nicht umkehrbar ist. Sie erfassen, dass der Tod etwas ist, das auch sie treffen kann. Davor ist das Sterben ein Prozess, der anderen Menschen passiert. Sie entwickeln das Gefühl, dass es sich beim Sterben um eine Art Strafe handelt.*

Das wirft natürlich eine Menge Fragen im kleinen Kinderherz auf. Warum bin ich so krank geworden? Habe ich etwas falsch gemacht? Warum mache ich meine Mama so traurig? Was ist nach dem Tod? Sehe ich Opa wieder? Warum kann ich nicht mit meinen Freunden draußen spielen?

Wenn man kaum die Chance hatte, das Leben kennenzulernen, ist es dann leichter oder schwerer, es wieder loszulassen? Und ist es leichter oder schwerer, Kinder zu begleiten?

Da Sterbebegleitung etwas sehr Individuelles ist, lässt sich vermutlich kaum eine klare Antwort auf diese Frage finden. Fest steht aber, dass Kinder anders mit dem Tod umgehen als Erwachsene. Je nach Alter finden sie unterschiedliche Bewältigungsstrategien, um mit ihrer Erkrankung umzugehen oder sich gar nicht mit ihr auseinanderzusetzen.

Begleitungen von Kindern gehen oftmals Monate bis Jahre, da nur ein Drittel der Kinder eine Krebserkrankung hat und sich die übrigen 70% auf neurologische, kardiologische oder durch Fehlbildungen bedingte Defizite verteilen, die unter Umständen einen langwierigen Leidensweg mit sich bringen.*

Man muss sich als Begleiter also darauf einstellen, eine lange Zeit an der Seite des Kindes zu verbringen und eine enge Bindung zu ihm aufzubauen, bis man sich verabschieden muss. Kinder sind voller Liebe und Vertrauen, wenn man ihnen Zeit und Achtung schenkt. Man bekommt sehr viel von ihnen zurück, vielleicht so viel, dass eine gesunde Distanz schwer zu halten ist. Aber ist in der Sterbebegleitung von Kindern überhaupt Distanz gefordert?

An sich wird Sterbebegleitern empfohlen, eine gewisse Distanz zum Sterbenden einzuhalten. Mitleid und Mitleiden sind unterschiedliche Paar Schuhe. Aber wie ist das bei Kindern? Würde die professionelle Distanz sie verunsichern oder dafür sorgen, dass sie sich nicht angenommen fühlen?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das familiäre Netz der Kinder. In den meisten Fällen haben die Kinder Eltern, die sich sorgen, Geschwister, die vielleicht eifersüchtig auf die Zuwendung sind und nicht verstehen, warum der Bruder/die Schwester so viel Aufmerksamkeit bekommt und nicht vernünftig mitspielen kann. Oder überforderte Großeltern, die das Kind mit Liebe und Tränen überschütten, um alles vorzuziehen, was nach dem Tod des Kindes nicht mehr möglich ist.

Eine Sterbebegleitung beschränkt sich niemals nur auf den Sterbenden, es sei denn, er ist alleinstehend und hat keine weiteren Angehörigen, die nach ihm sehen. Normalerweise ist die Familie des Sterbenden eng in die Begleitung eingebunden. Noch enger ist die Einbindung dementsprechend bei Kindern.

Im Gespräch mit einer Kinderkrankenschwester erfuhr ich, dass Eltern auf der Kinderintensivstation teilweise sehr herrisch auftreten, um das Gefühl von Kontrolle über die Situation zu erlangen. Wäre man als Sterbebegleiter also verstärkt argwöhnischen Augenpaaren ausgesetzt, die jeden Schritt und jedes Wort kommentieren, um das Kind vor vermeintlich schädlichen Einflüssen oder zu viel Wahrheit zu schützen?

Ich selbst beobachte an mir teilweise noch sehr kindische und unreife Reaktionen auf meine Umwelt. Ist es gut, sich das Kind im Herzen zu behalten, um sich in das sterbende Kind besser einfühlen zu können? Oder ist erwachsene Abgeklärtheit das Mittel der Wahl?

Sieht man sich die oben genannten Erkrankungen von Kindern an, ist ersichtlich, dass einige sterbende Kinder in ihrer Mobilität und ihren geistigen Fähigkeiten stark eingeschränkt sind. Manchmal können sie sich nicht mehr verständlich machen, sind ans Bett gefesselt und zum Schweigen verdammt. Kann ich mir das ansehen? Kann ich neben ihnen sitzen und die viel zu kleine Hand halten und ihnen vorlesen, ohne zu weinen und die Welt zu verfluchen?

Nein, noch nicht.

Ich denke, dass ich den Tod der Erwachsenen erst einmal berühren lernen möchte, bevor ich ernsthaft in Erwägung ziehe, mich um Kinder zu kümmern.

Ich möchte erste Erfahrungen machen, mich an den Tod herantasten, ihn kennenlernen. Wenn ich die ersten Kontakte überstanden habe, wenn ich Sterbenden die Hand gereicht habe, wenn ich mit Angehörigen geweint habe, erst dann möchte ich mich mit sterbenden Kindern befassen und mir ein Bild von dieser Arbeit machen.

Im Moment fühle ich mich schwer und unwohl bei diesem Gedanken.

Ich suche automatisch nach Gründen, warum Kinder sterben müssen und empfinde die Krankheit und den Tod als Bestrafung. Das ist wohl das Kind in mir.

*Quelle: Kränzle, S./Schmid, U./Seeger, C. (2011): Palliative Care. Handbuch für Pflege und Begleitung. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Berlin, Heidelberg: Springer. S. 305-313.

Advertisements

Über Alina

Ich bin Studentin und angehende Sterbebegleiterin. Ich habe schon immer gern besonders älteren Menschen beim Erzählen zugehört und möchte in meinem Blog berührende Lebensgeschichten sammeln, damit wir gemeinsam wieder lernen können, den Menschen um uns herum zuzuhören. Falls Ihr Fragen oder Anliegen habt, kontaktiert mich jederzeit unter pin.chen[at]live.com.

»

  1. Vielleicht ist die Arbeit mit Kindern auch gar nichts für dich, wenn sich der Gedanke so ungut für dich anfühlt? Deine Gefühle zur Arbeit mit Erwachsenen vor dem Kursbeginn waren ja eher positiver Natur, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Ich finde, es ist keine Schande, wenn du eine Grenze ziehst, die für dich vertretbar ist. Gerade bei Jugendlichen wärst du ja auch vom Alter her noch ziemlich nah dran, das stelle ich mir sehr schwierig vor. Ich glaube, ich würde dann automatisch nicht nur mit Geschwistern vergleichen, sondern auch daran nachdenken, wie ich damals war, wie mein Leben ausgesehen hat. Schwierig. Ich glaube, mit Kindern und Jugendlichen kann einfach nicht jede/r arbeiten, und genau so wie es sich für dich richtig anfühlt mir Erwachsenen zu arbeiten, gibt es Menschen für die es sich richtig anfühlt mit Kindern zu arbeiten…

    Antwort
    • Hallo, liebe Amy! 😉
      Wie schön, von dir zu lesen!
      Ja, du hast vermutlich Recht. Es ist auf jeden Fall ein interessantes Feld, auf dem bestimmt viel Platz für schöne Momente ist, aber dafür muss man wohl wirklich gemacht sein.
      Den Bezug auf mich selbst hatte ich gar nicht bedacht, das kommt natürlich auch noch dazu.
      So unwohl habe ich mich gegenüber den „Erwachsenen-Gedanken“ wirklich nicht gefühlt.
      Hab ein schönes Wochenende und ein bisschen Sonne!

      Antwort
  2. Immer wenn ich deine Texte lese, kann ich mich da unwahrscheinlich gut hineinfühlen. Es schockt mich jedes Mal, wenn mir diese ganzen Fakten vor Augen treten und ich mir bewusst mache, was eigentlich noch alles auf der Welt passiert als nur mein eigenes Drama.
    Kinder sind so wundervolle Geschöpfe und ich finde, dass ein Kind nichts mehr verdient hat als glücklich aufzuwachsen. Manchmal kommt dann einfach das Unerwartete. Ich persönlich könnte es wahrscheinlich gar nicht aushalten einem Kind die Hand zu reichen, um irgendwann diese tot in meinen Händen zu halten und zu wissen, dass dieses Individuum, um das ich mich wirklich mitunter lange gekümmert habe, gegangen ist. Von der Familie und von einem selbst. Jeder Mensch wächst einem irgendwie ans Herz, wenn man mit diesem gut zurechtkommt. Ich glaube, dass man bei dieser Aufgabe ein gewisses Grenzensetzengefühl brauch. Sich liebevoll um den jeweiligen Menschen kümmern und wenn er geht eine Barriere aufbauen und sich sagen, dass dieser nun nicht mehr leiden muss beziehungsweise nicht mehr irgendwelche weiteren Konsequenzen erleiden musste. Manchmal muss man dann einfach versuchen das Positive zu sehen, da derjenige nicht mehr das Negative erleben muss.
    Ich hab das ja vor einiger Zeit durchgemacht mit meinem Opa und meinem Onkel und ich bin mir sicher, dass ich oft das Negative gesehen habe, was mit der Trauer zu tun hat. Das Thema Tod ist so unendlich wichtig, weil man Fakten der Krankheit, die Leiden desjenigen und seine eigenen Gefühle trennen muss. Tod ist nichts Schlechtes, es ist nur ein Ende mit neuem Anfang. Ich hoffe, dass man das versteht und dass das auch so stimmt..

    Liebe Grüße und einen wundervollen restlichen Sonntag,
    Sarah

    Antwort
  3. Ich kann Dich so gut verstehen…. Kinder begleiten stelle ich mir sehr schwierig vor, schwieriger noch als einen Erwachsenen, der auch noch nicht das Alter erreicht hat, in dem man „normalerweise“ stirbt. Ich weiss nicht, ob Du „Ein Sommer für Wenke“ gesehen hast (bei youtube gibt es ihn noch) – da geht es um die dreizehnjährige Wenke, die einen Hirntumor hat und weiss, dass sie sterben wird. Sie will aber nicht in der Klinik sterben, sondern zu Hause und ihre Familie ermöglicht ihr das mit Hilfe von aussen. Der Film lässt mich nicht los und der Satz von Wenkes Mutter „Deswegen ist es so wichtig, dass wir nicht am Bahnhof sitzen und warten, dass der Zug abfährt, sondern dass wir leben, dass wir alles machen, was uns Spass macht, aber auch ganz normale Dinge“ hat sich eingebrannt in mein Gehirn.

    Ich habe in dem Film gelacht und geweint und denke oft an Wenke, obwohl ich sie ja garnicht kannte. Vielleicht liegt es daran, dass meine Schwester vor drei Jahren auch die Diagnose Krebs erhalten hat (sie hatte aber wesentlich mehr Glück als Wenke und es geht ihr heute gut) und ich bis zu einem gewissen Punkt mitfühlen konnte, vielleicht liegt es auch einfach an der Kraft der Familie, ich weiss es nicht. Auf jeden Fall haben mich Wenke, die Familie und auch die Helfer HOMe sehr beeindruckt.

    Liebe Grüsse,

    Ulli

    Antwort
    • Hallo Ulli,

      Der Film, den du ansprichst, klingt sehr interessant. Ich werd mal auf youtube nachschauen, ob ich ihn mir noch ansehen kann. Aber lieber erst nach Dienstag, sonst lerne ich nicht genug.
      Ich finde es so schön, wenn es Menschen ermöglicht wird, in ihrem vertrauten Umfeld zu sterben – sofern es vom Sterbenden und von den Angehörigen gewünscht wird.
      Gerade für Kinder ist eine funktionierende Familie wichtig, erst recht in einer so ungewissen Zeit wie der Sterbephase.
      Es freut mich, dass es deiner Schwester heute gut geht und dass ihr diesen Schlag gut überstehen konntet. Das macht so einen Film für dich natürlich noch greifbarer. Für dich ist die Thematik ja nicht „so weit weg“ wie für andere.
      Ich drück euch die Daumen, dass ihr euren weiteren Lebensweg stressfrei beschreiten könnt.
      Auf jeden Fall sag ich Bescheid, wenn ich den Film gesehen habe. 😉

      Liebe Grüße

      Pinchen

      Antwort
      • Danke, Pinchen, für den lieben Kommentar bezüglich meiner Schwester. Ja, es stimmt, das Ganze war sehr nah (an manchen Stellen viel zu nah) für mich und ich habe lange überlegt, ob ich mir den Film anschauen soll, denn auch nach drei Jahren gibt es Tage, an denen ich heulen könnte und mir die Angst die Luft abschnürt, so theatralisch, wie sich das anhören mag. Aber ich bereue es nicht, den Film angeschaut zu haben und ich hoffe, er hilft Dir weiter mit Deinen Fragen.

        Liebe Grüsse,
        Ulli

      • Wenn man einmal die Erfahrung gemacht hat, dass uns selbst oder einer nahestehenden Person das Leben einfach so entrissen werden kann, hinterlässt das Spuren. Die Unbeschwertheit verliert sich ein bisschen. Das muss nicht immer etwas Schlechtes sein, aber es macht einem immer wieder und zu unerwarteten Zeitpunkten Angst. Ich kann das nachvollziehen und finde es gar nicht theatralisch.
        Das zeigt nur, wie sehr dir deine Schwester am Herzen liegt.

        Liebe Grüße

        Pinchen

  4. Endlich komme ich auch mal dazu, den Text in Ruhe zu lesen. Ich denke auch, dass ich es schwerer fände, Kinder zu begleiten. Ich habe da so eine „heile Welt- Fassade“, durch die ich dieses Leid verdränge. Ich weiß zwar, dass die Welt voller Leid, Trauer und Elend ist (Familien werden durch Vekehrstote zerrissen, Kinder liegen im Sterben (oder ihre Eltern), Menschen in Flüchtlingslagern haben nicht mal Wasser, und, und, und…), aber wenn ich darüber zu sehr nachdenken würde, würde ich daran kaputt gehen. Man kann einfach nicht annähernd allen helfen und schon die Geschichte eines einzigen Kindes würde mir sehr zu denken geben. Gut, dass Menschen wie Du sich vornehmen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Menschen zu helfen (man, ich wäre zu egoistisch 😀 Denk doch mal an dich! Wobei es natürlich auch glücklich macht, Anderen zu helfen).

    Ich habe mal mit einem Altenpfleger gesprochen, der mir erklärt hat, was er sich sagt, wenn die älteren Menschen versterben:
    Entweder jemand ist sehr plötzlich gestorben (in der Sterbebegleitung wohl eher selten), dann musste er nicht leiden. Oder er hatte einen langen Leidensweg, dann war es eine Erlösung.

    Antwort
    • Hallo Tauchaussie,

      da hast du Recht. Wenn man über all das Leid auf der Welt nachdenkt, wird man wirklich verrrückt.
      Deshalb mache ich das auch nie. Ich gucke lieber, dass ich bei kleinen Dingen helfen kann, die in meiner Reichweite liegen. Das machst du bestimmt auch so und das macht dich nicht egoistisch. 😉

      Eine Art „Heile-Welt-Fassade“ trägt vielleicht jeder in sich. Aber in irgendetwas muss man sich schließlich sicher sein. Und sei es nur die Vorstellung, dass es auf der Welt ja doch irgendwie Gerechtigkeit, Frieden oder intakte Familien gibt.
      Ich finde, dass diese „Fantasie-Fassaden“ ein bisschen wie Urlaub sind und kann nachvollziehen, dass du dich darin gern zurückziehst.

      Die Sichtweise des Altenpflegers finde ich sehr schön, so hatte ich das noch gar nicht gesehen.

      Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Experiment 3088 ..... oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern... nur vertiefen (Gorch Fock)

Quasseltasche

Wie bringst Du Gott zum Lachen? Erzähle ihm von Deinen Plänen.

Leanders feine Linie

Mein Gehirn auf Abwegen

kinderdoc.wordpress.com/

Geschichten aus der Kinder- und Jugendarztpraxis und darüber hinaus

Anna im Backwahn

"Kuchen macht glücklich"

druckstelle

Blog für kleine und große Texte

125tel | Fotogalerie

Street Photography | Landschaftsbilder | Momentaufnahmen

Was uns bewegt

Everything you always wanted to know about motivation -- and did not dare to ask.

berlinmittemom

mothers are all slightly insane.

Schnipselfriedhof

Weblog von Andreas Krenzke und Volker Strübing

Altenheimblogger

Verrückt unter Verwirrten

Der steinige Weg

...auf dem Weg zur Lehrerin

Josephine Im Chaos

(M)ein Leben zwischen Chaos und Kinderkriegen

Perspektivenwechsel - vom anders normal sein

Herzchaosmama (Asperger-Autistin und alleinerziehend) erzählt aus dem Leben einer besonderen Kleinfamilie

Anne Harenberg - Die Wüste & Ich

Romane und der ganz normale Wahnsinn

Alltagimrettungsdienst Blog

Der Alltag im Rettungsdienst aus meiner Sicht

Trinas Welt

Mitten im Leben