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Momentaufnahme Nr. 8 – Reanimation und Mutter Theresa

Veröffentlicht am

Erstmal möchte ich euch auf eine schöne Aktion aufmerksam machen, die momentan auf http://alltagimrettungsdienst.wordpress.com läuft. Dort werden Geschichten gesammelt, in denen Laien Erste Hilfe geleistet haben. Das soll ermutigen, selbst aktiv zu werden, wenn es nötig sein sollte und die Distanz zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen vermindern. Wenn ihr selbst schon einmal Erstversorger wart, schreibt eine Email an alltagimrettungsdienst (at) gmx.de und bereichert Pauls Seite mit euren Erlebnissen, er freut sich.

Und ich habe ein paar Anmerkungen in eigener Sache auf dem Herzen, die leider nicht durchgängig erfreulich sind.

Vor kurzem habe ich folgende Mail bekommen:

„Liebe Pinchen, ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass du eine heuchlerische Mutter Theresa bist. Du brüstest dich damit, dass du etwas tust, das eigentlich selbstverständlich sein müsste. Vielleicht solltest du einfach still und leise vor dich hinarbeiten (meinetwegen auch als Sterbebegleiterin) und aufhören, das den Leuten unter die Nase zu reiben. Wir haben langsam alle verstanden, wie toll du bist. Es reicht. Geh dahin zurück, wo du herkommst.“

Während ich diese Mail gelesen habe, wurde ich nachdenklich. Hat der Schreiber Recht mit seinem Vorwurf?

Erst einmal muss ich zugeben, dass es sich bei diesem Blog um kein genaues Abbild meiner Persönlichkeit handelt. Ich bin schlicht und einfach nicht objektiv genug, um meine Handlungen und Gedankengänge sachlich darzustellen. Aus einem einfachen Grund: Es sind meine Handlungen und Gedankengänge. Wer von uns kann sich neutral und distanziert selbst beschreiben? Niemand. Aber das müsste eigentlich auf der Hand liegen.

Von Selbstverständlichkeit kann man an dieser Stelle nicht sprechen, denke ich. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir Menschen unterstützen, die wir nicht kennen. Was gut ist, sonst würden wir uns über Hilfestellungen solcher Art überhaupt nicht freuen. Drückt man Diensten wie der Sterbebegleitung den Stempel der Selbstverständlichkeit auf, verlieren sie an Wert für den Einzelnen. Jedenfalls ist das meine Meinung. Die, wie bereits erwähnt, subjektiv ist.

Dieser Blog folgt thematisch bestimmten Schwerpunkten, unter anderem Rettungsdienst, Krankenhaus, Sterbebegleitung, Dankbarkeit und Alltag. Er ist für mich eine Plattform, auf der ich meine Gedanken, interessante Gespräche und Erfahrungen anderen Menschen zugänglich machen kann. Auch hierbei gehe ich subjektiv vor. Weil es sich um meine Sicht der Dinge handelt. Die Themenschwerpunkte bieten natürlich viel Gelegenheit, sich selbst positiv in Szene zu setzen, weil es soziale Fragestellungen sind, die ich behandle. Es ist hierbei aber nicht meine Absicht, verdrehte Wahrheiten oder erfundene Geschichten niederzuschreiben. Vielmehr möchte ich für mich später festhalten, wie ich die Ausbildung und diese interessante Zeit für mich empfunden habe und für interessierte Menschen den Komplex der Sterbebegleitung transparenter machen. Dieser Blog hat somit eine Tagebuch-, Reflektions- und Informationsfunktion.

Als heuchlerische Mutter Theresa habe ich mich tatsächlich auch manchmal gesehen. Zum Beispiel, wenn ich einen Artikel über Geduld geschrieben und direkt danach meinen Freund mit meinen Launen malträtiert habe, weil er nicht sofort meinen Wünschen nachgekommen ist. Vielleicht entsteht durch meine Artikel ein falscher Eindruck von mir, aber ich bin gerne bereit, diesen zu korrigieren und zu relativieren.

Mails wie die, die ich oben zitiert habe, erreichen mich in letzter Zeit häufiger, meist vom gleichen Absender. Vielleicht drücken sie nur das Bedürfnis aus, die persönlich empfundene Einseitigkeit dieses Blogs zu durchbrechen. Möglicherweise sind sie auch einfach nur ein Angriff, weil der Schreiber mit seinem eigenen Leben nicht zufrieden ist oder sich nicht damit auseinandersetzen will, dass er einiges anders machen könnte.

Ich kann nur Vermutungen anstellen, da ich den oder die Verfasser nicht persönlich kenne und werde die Hintergründe vermutlich nie erfahren, aber damit kann ich leben.

Ich bin offen für Kritik und für Verbesserungsvorschläge, aber ich bin keine Abladestation für Frustanfälle. Wenn Fragen aufkommen, die in den Artikeln ungeklärt bleiben oder ihr über etwas stolpert, was euch nicht passt, könnt ihr mich gerne kontaktieren. Aber es wäre schön, wenn das alles in gesitteten Bahnen ablaufen könnte. Weitere Emails dieser Art werde ich ignorieren und dieser Artikel wird der einzige bleiben, in dem ich mich zu solchen Angriffen äußere. Weil es schönere und interessantere Dinge gibt, über die ich lieber schreiben würde. Und weil es eigentlich Unsinn ist, dass ich überhaupt auf diese Art von Mails eingehe.

Eine Sache möchte ich noch loswerden: Ich möchte nicht „still und leise“ vor mich hinarbeiten. Das würde der oben genannten Informations- und Tagebuchfunktion widersprechen. Wer generell gar nicht lesen möchte, was ich schreibe, sollte sich einfach nach anderen Blogs umsehen. Wer sich aber für die Materie interessiert, kann gerne dabeibleiben und diese Seite weiterhin besuchen.

Nächste Woche führe ich ein Interview mit einem Bestatter, um ihn zu seiner Lebensgeschichte und seinen Vorstellungen über Tod und Jenseits zu befragen, den Bericht über die siebte Kurseinheit möchte ich noch diese Woche fertig schreiben.

Habt eine schöne Woche! Und entschuldigt mein Geschimpfe, das musste ich loswerden.

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Über Alina

Ich bin Studentin und angehende Sterbebegleiterin. Ich habe schon immer gern besonders älteren Menschen beim Erzählen zugehört und möchte in meinem Blog berührende Lebensgeschichten sammeln, damit wir gemeinsam wieder lernen können, den Menschen um uns herum zuzuhören. Falls Ihr Fragen oder Anliegen habt, kontaktiert mich jederzeit unter pin.chen[at]live.com.

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  1. Ich finde nicht, dass du dich überhaupt zu derartigen Vorwürfen zu äußern brauchst. Das Internet ist groß, Blogs etwas persönliches und wem nicht gefällt, was in einem Blog zu finden ist, der soll halt weiter ziehen. Dass nicht die gesamte Persönlichkeit eines Menschen in einem Blog abgebildet werden kann und soll empfinde ich auch als völlig normal – immerhin kann und will man gar nicht jeden Aspekt seines Lebens im Netz abbilden und in einem Themenblog wie diesem hier ist das auch gar nicht möglich. Dass du dich als Gutmensch darstellst, habe ich auch noch nie so gesehen… eher, dass es gut ist, einfach mal offen und positiv über Themen wie Sterbehilfe zu berichten, um Vorurteile und Berührungsängste abzubauen.
    Ich habe übrigens auch schon Beschwerden zu meinem Blog bekommen – falsche Themen, langweilig, zu persönlich, eh alles fake 😉 Das ist normal, wenn erst mal genug Leute ein Blog lesen, vermute ich.

    Antwort
    • Da bin ich froh, dass es dir genauso geht! Schön, dass du dich da zu Wort meldest.
      Aber das ist ja frech, was dir manche schreiben, vor allem die Unterstellung, dass alles fake ist.
      Ich find es bei dir gerade schön, dass du authentisch und aus dem Leben gegriffen schreibst.
      Aber du hast schon Recht, das Internet ist groß und bietet viel Platz für sinnlose Stänkereien. Ich bin wohl einfach zu naiv an die Sache herangegangen und habe das zu dicht an mich rangelassen. Ich wollte eben verstehen, warum man mir so etwas schreibt, aber da gibt es wahrscheinlich gar nicht so viel zu verstehen. Ich werde mich in Zukunft zu so etwas auch nicht mehr äußern und direkt in den Spamorder umleiten (was ich vermutlich von Anfang an hätte tun sollen). 😉

      Antwort
  2. Gratuliere. So anhängliche Neidtrolle bekommt man nur, wenn man gut ist! 😉

    Antwort
    • Stille Leserin

      So seh ich das auch. Du musst dich doch nicht rechtfertigen! Ich freu mich jedenfalls jedes Mal, wenn wieder ein neuer Artikel von dir im Feedreader ist. Den Vergleich mit Mutter Theresa würde ich als Kompliment nehmen 😉 wobei man ja auch sagen muss, dass bei Mutter Theresa vieles, vielleicht sogar sehr vieles, nicht ganz astrein ablief. Also? Selbst Heilige machen nicht alles gut und richtig. Übrigens schreibt man Blogs, damit man NICHT still und leise vor sich hin lebt – es gibt Leute, die schreiben über ihr Haustier, ihr Essen, ihre Diät, ihr Gewicht, ihre Wohnungseinrichtung – privat und persönlich eben. Mach du bloß weiter so! 🙂

      Antwort
      • Hallo Stille Leserin,
        auf deinen Kommentar hin habe ich mir mal ein paar Artikel über Mutter Theresa durchgelesen. Mir war vieles von den negativen Aspekten gar nicht bewusst, also danke für die Anregung. 😉
        Und ich hab mir das erste Mal angesehen, was ein Feedreader ist. Ich wusste nicht, dass man meinen Blog auch so aufrufen kann. Hab ich wieder was gelernt.
        Und ich mach gerne weiter, es macht mir ja Spaß!

  3. Erst mal lieben Dank für die Werbung 🙂

    Ganz ehrlich, ich würde so Mails löschen und mich auch hier dazu nicht äußern. Denn wie die anderen schon geschrieben haben, es ist DEIN Blog. Wem es hier nicht gefällt,der muss auch hier nicht lesen. Natürlich ist Selbstreflexion wichtig und gut, aber nicht weil ein dir Unbekannter seinen Frust hier ablässt. Mach weiter so 🙂

    Antwort
    • Sehe ich genau so. Und du reibst ja wirklich niemandem etwas unter die Nase, sondern sie halten es sich selbst drunter (indem man den Blog anklickt) 😉

      Antwort
  4. Wow. Diese Email hat mich sprachlos gemacht – wie kommt man auf die Idee, einen Blog zu lesen, nur um dann die Verfasserin zu beschimpfen? Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Trolle es gibt im weiten Netz und eigentlich tun mir diese Menschen leid – wenn das der einzige „Spass“ ist in ihrem Leben, dann möchte ich nicht mit ihnen tauschen. Leite die Emails in den Spamordner um und hake es ab unter „der Mensch hat Probleme, aber das ist nicht mein Problem“ und bitte lass uns weiter teilhaben an Deiner Ausbildung und an Deinen Gedanken!

    Ich weiss, es ist leichter gesagt als getan, aber: lass Dich nicht ärgern. Solche Menschen wissen einfach nicht wohin mit ihrem Frust.

    Antwort
  5. Vielen Dank für eure lieben Kommentare, die haben mir sehr geholfen. Ich hab das wohl wirklich zu dicht an mich rangelassen und zu ernst genommen.
    Ab jetzt ist in meinem Blog kein Platz mehr für Trolle. 😉
    Ich hab mich wirklich gefreut, dass ihr euch zu Wort gemeldet und mich bestärkt habt. Ein großes Dankeschön! 🙂

    Antwort
  6. Hallo Pinchen! Ich finde es sehr groß von Dir, diese Kritik öffentlich zu machen und zu zeigen, wie Du damit umgehst. Früher oder später trifft wohl jeden mal eine solche herbe Ansprache. Und egal, ob man es als Getrolle, Neid oder was auch immer verbucht, weh tut es. Aber dann gibt es ja doch die Kommentarfunktion, die Linderung schaffen kann. Ja, vergiss und sperr den Troll, Du hast Dich geäußert und allem, was von dieser Person folgen könnte, den Wind aus den Segeln genommen. Wer nur schimpfen möchte, soll selbst einen Blog eröffnen und kann dann selber erfahren, wie schwierig es ist, sich prinzipiell öffentlich zu äußern! ich-will-nur-schimpfen.wordpress ist bestimmt noch frei… Liebe Grüße

    Antwort
  7. Schön, dass du was dazu schreibst 🙂 Ich hatte gerade schon einige Schockanfälle.. wenn du jetzt den Blog aufgegeben hättest, was ich mir eigentlich hätte nicht vorstellen können, dann hätte ich einen meiner Lieblingsblogs verloren 😦 Schock fürs Leben.. vor allem, weil ichs absolut nicht verstehen kann, was derjenige da schreibt. Ich finde es toll wie du schreibst und was du uns damit erzählen willst und dass du dir die Mühe machst uns das aufzuschreiben. Vor allem auch dir 🙂 Das sollte man ja bedenken. Einen Blog macht man eigentlich nicht extra, damit ihn andere verfolgen, sondern damit man Spaß ausleben kann und seine Gedanken freien Lauf lässt. Ich muss außerdem noch einen vergangenen Artikel von dir lesen.. XD Jeder Mensch hat Fehler an sich und dass du eben nicht alle Wutausbrüche von dir hier preisgibst, ist wohl klar.. 😀

    Antwort
  8. Mhmm… also ich kann nicht komplett den Kommentaren zustimmen. So ein absolutes Ja und Amen zu dir und deinen Geschichten kann ich nicht geben.
    Ich mag deinen Blog und schaue regelmäßig rein. Allerdings empfinde ich deine Beiträge doch langsam als einseitig. Den Vorwurf des Gutmenschentums kannst du nicht so einfach abschütteln. Ich empfinde deine Selbsteinschätzung häufig als zu positiv, zu fehlerfrei, zu makellos.
    Das nervt durchaus etwas beim Lesen. Zumindest manchmal.
    Wer sich im Internet präsentiert, der kann schreiben was er will, muss aber damit rechnen, nicht immer gut damit anzukommen. Das ist nun mal so. Überleg aber mal, ob Menschen außerhalb des Internet nicht auch so empfinden könnten.
    Allerdings kommt mir beim Lesen gern der Verdacht, dass nicht alle deine geschilderten Situationen real sind bzw. waren. 😉

    Trotz alledem, es ist kein Grund E-Mails mit solch einer Wortwahl zu verschicken. Kritik ist, wie ich finde immer gut und richtig, aber sollte dann doch vernünftig und sachlich vorgebracht werden.

    Grüße

    Antwort
    • Hallo denk mal nach,

      klar, ein absolutes „Ja und Amen“ fordere ich von niemandem. Alles, was ich tue, ist das Aufschreiben von meinen Erlebnissen und den Gedanken, die ich damit verbinde. Was der einzelne Leser damit anfängt, ist seine eigene Sache, darauf kann und will ich keinen Einfluss nehmen. Ich will zum Nachdenken insbesondere über das Sterben anregen, da dies ein Themenblog ist, der sich auf den Tod konzentriert. Es ist nicht meine Absicht, Anhänger für einen Gutmenschen-Kult zu gewinnen. 😉
      Wenn dich mein Schreibstil manchmal stört, weil er dir zu einseitig wirkt, ist das deine Meinung, auf die du ein natürliches Recht hast.
      Einzig und allein deine Anmerkung, dass du an der Wahrheit meiner Erlebnisse zweifelst, hat mich etwas aus dem Konzept gebracht, aber auch damit kann ich leben.

      Ich überlege tatsächlich ab und zu, wie Menschen außerhalb des Internets über meine Beiträge denken, deshalb lesen zwei meiner Schwestern und meine Mutter ebenfalls regelmäßig, was ich so schreibe. Bisher ist bei ihnen niemals der Verdacht aufgekommen, ich hätte etwas erfunden oder würde mich in einer Weise darstellen, die nicht auch ihrem Eindruck von mir entspricht. Und ich denke schon, dass meine direkten Angehörigen das einschätzen können, auch wenn sie nicht in meinen Kopf schauen können.

      Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
      1) Ich bin eine ausgefuchste Lügnerin, die sogar ihre Familie an der Nase herum führt und sich ihr erfolgreich als Mutter-Theresa-Verschnitt verkauft.
      2) Ich bin einfach so, wie ich bin und schreibe meine Artikel so, wie ich die Situationen empfinde, was, wie bereits erwähnt, subjektiv ist, aber meiner eigenen, inneren Wahrheit entspricht.

      Natürlich verändere ich die Namen der handelnden Personen und gebe verzerrt wieder, was sich zugetragen hat. Weil die menschliche Wahrnehmung verzerrt, was um uns herum geschieht. Ich würde niemals den Anspruch erheben, objektiv den kompletten Umfang einer Situation erfassen zu können.

      Kritik ist mir immer willkommen, aber ich bevorzuge doch eher konstruktive Vorschläge, was ich konkret ändern kann. Zwar hast du deine Anmerkungen sachlich und vernünftig vorgebracht, aber nur meine Erzählweise, den Wahrheitsgehalt der Artikel und die Art der Selbstdarstellung in Frage gestellt. Das sind drei sehr elementare Bereiche, die einen Blog von Grund auf bestimmen.
      Du wirst bestimmt verstehen, dass ich keine Änderungen in dem Rahmen umsetzen kann, der dir zusagen würde, aber ich werde deine Zeilen im Hinterkopf behalten, wenn ich meine nächsten Artikel schreibe. Es ist ja nicht verkehrt, zweimal nachzudenken.
      Also danke, dass du dich zu Wort gemeldet hast. 😉

      Viele Grüße zurück!

      Antwort
  9. Texte sind immer Momentaufnahmen und gegen die Realität nie eins zu eins wieder. Schon, wenn man zu schreiben beginnt, beginnt die Bearbeitung.

    Wenn Du ein Thema in einem Text umfassend behandeln wollen würdest, dann dürftest Du keinen Blog schreiben, sondern es müsste mindestens ein Buch werden.

    Ich finde auch, man sollte nicht glauben, dass man die Person hinter einem Blog kennt, weil man deren Texte gelesen hat. Die Person ist vielschichtiger und setzt sich aus viel mehr Dinge zusammen, als ein Weblog zeigen dürfte. Ein Blog widmet sich doch meist nur einem oder wenigen Themen aus dem Leben der schreibenden Person.

    Hinsichtlich des Vorwurfs des „Gutmenschentums“ kann ich mich noch nicht äußern, denn dazu habe ich zu wenig gelesen. Allerdings dürfte jedem klar sein, dass die Welt und die Personen darin weder schwarz noch weiß sind, sondern alle mehr oder weniger grau.

    Ich finde aber Deinen Umgang mit diesen Emails richtig. Wer diesen Blog nicht mag, muss ihn nicht lesen. Wer sich konstruktiv damit auseinander setzen möchte, kann Kommentare hinterlassen, die natürlich die Nettiquette einhalten sollten.

    Antwort
  10. ich würde diese mails nicht als „konstruktive kritik“ sehen, sondern als beleidigung. die sind ja schon sehr provokant und beleigend verfasst. geh‘ am besten nicht auf diesen menschen ein und steck‘ den in den spamordner. ich mag das, was du schreibst und vorallem auch, dass du dich mit dem tod, über den überwiegend geschwiegen wird, beschäftigst. deine erlebnisberichte mit anderen menschen sind für mich persönlich wertvoll, da ich andere sichtweisen kennenlerne und vielleicht sogar lerne, empathischer mit meinen mitmenschen umzugehen. großes lob an dich!

    Antwort

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