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Auf dieser Seite sammle ich Erlebnisse und Geschichten während meiner Arbeit als ehrenamtliche Sterbebegleiterin. Damit möchte ich jeden Leser ermutigen, hinter die Fassade seiner Mitmenschen zu blicken und sich mit seiner eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Viel zu häufig regen wir uns über Nichtigkeiten auf und schreiben kleinen Dingen große Bedeutungen zu. Mit diesem Blog möchte ich daran erinnern, dass es Wichtigeres gibt als unsere Alltagsprobleme. Und dass es gar nicht so schwierig ist, das Leben einfach mal zu genießen. Wobei ich mich auch gern zwischendurch mit Nichtigkeiten beschäftigen möchte, weil sie dem Leben seine Schnörkel verleihen.

Die Ausbildung zur Sterbebegleiterin startete im November 2012. Ab und an erzähle ich aus meiner Zeit im Rettungsdienst und als Praktikantin im Krankenhaus, um meine bisherigen Begegnungen mit kranken und sterbenden Menschen darzulegen. Sie trugen maßgeblich zu meiner Entscheidung bei, mich in der Hospizbewegung zu engagieren.

Da ich gerne zur Entspannung schreibe, werden sich hin und wieder fiktive Texte zwischen meine Erlebnisse schieben, die ich aber immer mit dem Zusatz „Gedankenspiel“ kennzeichne, um euch die Unterscheidung zu erleichtern. Und zu guter Letzt hat dieser Blog natürlich auch eine gewisse Notizblockfunktion für mich, weshalb ich Ausschnitte meines Alltags ebenso festhalten will wie Pläne, Gedanken und Träumereien.

Ich bin 24, heiße Alina, habe gerade meinen ersten Uniabschluss gemacht und bin momentan für ein halbes Jahr in Südostasien, um mir ein wenig die Welt anzusehen.

Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt mir eine Mail: pin.chen[at]live.com.

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  1. Respekt, denn auch wenn ich im Rettungsdienst arbeite und auch schon mal eine Sterbebegleitung gemacht habe, ich könnte es nicht!!

    Antwort
  2. Hi Paul! 🙂
    Na ja, ob es wirklich im November klappt, ist momentan unklar. Gerade hat man mir angeboten, mein Staatsexamen kostenlos nachzumachen und gleich danach neben dem Studium mein Anerkennungsjahr zu beginnen. Dafür würde ich die Angelegenheit schon nochmal ein wenig nach hinten schieben, weil eine abgeschlossene Ausbildung schon sinnvoll ist. Schadet ja auch nicht, mit mehr Lebenserfahrung ranzugehen. Aber langfristig wird es auf jeden Fall Sterbebegleitung. Du hast also eine Begleitung direkt im Dienst gemacht?

    Antwort
  3. Ich finde es sehr interessant wie einige ihre Blogs führen, denn sie erzählen einem die Geschichten aus den eigenen Erlebnissen und das finde ich wirklich toll. 🙂

    Antwort
  4. Wow. Großen Respekt vor deiner Tätigkeit. Ich habe auch gerne Menschen um mich herum & helfe – aber bei mir sind es Grundschüler & die Bedingungen ganz anders. Deinen Job könnte ich nicht machen, allein der Gedanke an den Tod (besonders in der Familie) treibt mir Tränen in die Augen… Aber ich finde es toll, dass es Menschen wie dich gibt, die dort ihre Arbeit machen und mit den Schicksalen und Geschichten leben können.
    Respekt!!!

    Antwort
  5. Hallo 🙂 Was du da machst als Sterbebegleiterin find ich ganz toll.Und auch dein Hinweis mann solle sich mit der Sterblichkeit auseinandersetzen finde ich gut. Ich bin Altenpflegerin und habe mich auch immer sehr für den Hospiz und Palliativbereich interessiert. gerade studiere ich Sozialpädagogik und arbeitet nebenbei mit Menschen die künstlich beatmet werden. Musstest du für die ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin denn etwas bezahlen bzw hat das ein Träger wie Awo oder Rotes Kreuz übernommen?Herzliche Grüße ♥

    Antwort
    • Hallo zurück! 🙂
      Danke für deinen netten Kommentar!
      Du hast als Altenpflegerin ja nun wirklich viel mit dem Thema Sterblichkeit zu tun. Wie lange machst du das schon? Dann bist du quasi nebenberuflich als Pflegekraft eingesetzt? Das stelle ich mir neben dem Studium relativ anstrengend vor. Kannst du dir deine Arbeitszeiten denn günstig legen?
      Sozialpädagogik ist übrigens ein echt interessantes Feld. Ich hatte zwischendurch auch überlegt, in diese Richtung zu studieren.
      Ich mache die Ausbildung bei einem katholischen Träger und musste 120 € für das ganze Jahr bezahlen. Wenn ich mich danach für mindestens ein Jahr verpflichte, kriege ich das Geld auch wieder ausgezahlt.
      Es gibt Träger, die ein wenig mehr verlangen, manche nehmen auch gar kein Geld. Aber teuer ist es in keinem Fall.
      Denkst du darüber nach, das zu machen?
      Ebenfalls herzliche Grüße und einen schönen Sonntag!

      Antwort
  6. Ich habe deinen Blog gerade erst entdeckt und mag ihn jetzt schon sehr. Ich finde es gut, dass du so offen berichtest! Über den Tod möchten nun einmal die meisten Menschen nicht sprechen, doch er gehört eben zum Leben auch dazu. Ich hoffe daher noch viel von dir lesen zu dürfen!

    Antwort
    • Hallo, blaulichtengel. 🙂
      Vielen Dank für deinen netten Kommentar.
      Ich finde es auch wichtig, über den Tod zu sprechen. Ich bemühe mich,
      viele Facetten aufzuzeigen und den Blog nicht zu einseitig zu gestalten.
      Anregungen oder Kritik sind daher immer willkommen.
      Ich habe auf deinem Blog gelesen, dass du dich ehrenamtlich bei der
      Feuerwehr und beim Rettungsdienst engagierst.
      Wie kriegst du das beides unter einen Hut neben Studium und Arbeit?

      Antwort
  7. Liebes Pinchen,
    du hast einen wirklich wunderschönen Schreibstil. Ich habe deinen Blog gestern förmlich verschlungen. Deine Geschichten sind schön, regen zum Nachdenken an und ich musste mir ein paar Mal die Tränchen verdrücken. Mach auf jeden Fall weiter so!
    Ich habe ehrlichen Respekt vor deiner Arbeit und wünsche dir von Herzen alles Gute für die Zukunft.
    Liebe Grüße,
    Pantöffelchen

    Antwort
    • Hallo Pantöffelchen!
      Vielen Dank für dein Lob und deinen lieben Kommentar, ich hab mich wirklich sehr gefreut. Schön, dass dir mein Blog gefällt, du bist hier auch jederzeit willkommen.
      Ich wünsche dir ebenfalls alles Schöne und Gute für die Zukunft!
      Ganz liebe Grüße zurück!
      Pinchen

      Antwort
  8. Ganz viel Respekt für dich und deinen Mut! In jeder Hinsicht, sowohl im realen Leben als auch online. Sterben ist scheiße, aber wenn man sich damit auseinander setzt, verliert es ein bißchen seinen Schrecken.

    Danke!

    Antwort
    • Hallo Anna!
      Ich fühle mich sehr geehrt, dass du auf meine Seite gefunden hast, weil ich deinen Blog sehr gerne lese.
      Vielen Dank für deinen netten Kommentar.
      Ehrlich gesagt war das einer der Gründe, warum ich mit dieser Ausbildung angefangen habe, die Hoffnung, dass das Sterben ein wenig an Schrecken verliert. Hat bisher nicht geklappt. 😉
      Aber es ist meiner Meinung nach trotzdem gesund und wichtig, sich damit auseinanderzusetzen.
      Dir ein schönes Wochenende!

      Antwort
  9. … spannend! Mal ein Blick in eine Welt, die sonst hinterm Vorhang liegt… alles Gute für Deine Ausbildung & Deinen Weg! lg t

    Antwort
  10. Ich mag deine Seite sehr. Du schreibst sehr schön. Und du regst mich dazu an, über wichtige Dinge nachzudenken.
    Ich bin froh, deine Seite gefunden zu haben.

    Antwort
  11. Pinchen! 😀 Ich weiß gar nicht wo ich dir das hinposten kann, ohne dass es Fehl am Platz ist.. also ich habe dich getaggt, falls du es noch nicht gesehen hast ♥
    https://sarahsuperwoman.wordpress.com/2013/06/08/toller-tag-frageantwort/

    Liebe Grüße,
    Sarah

    Antwort
  12. Liebe Alina,
    danke, dass du dich letztens auf meine Seite verirrt hast und dir mein Artikel gefallen hat. Das fand ich unwahrscheinlich motivierend, vor allem nachdem ich gesehen habe, was und worüber du schreibst. Ich bin froh, dass du meinen Blog und ich somit deinen Blog gefunden habe. Ich habe bisher nur ein bisschen gesurft und schon einen schönen Ansporn aus einem deiner Artikel gefunden. „Mach doch einfach!“ werde ich mir jetzt öfter sagen.
    Liebe Grüße,
    Ute

    Antwort
    • Hallo Ute,
      das ist ja ein lieber Kommentar, da freu ich mich. Vor allem auch, wenn dir das „Mach doch einfach!“ beim Schreiben deines eigenen Blogs hilft. Ich kenn das sehr gut, wenn man mal einen Durchhänger hat oder sich Ziele setzt, die man eigentlich gar nicht erfüllen kann.
      Ich find es super, dass du neben deinen Kindern, deiner Ehe und deinen anderen Pflichten noch die Zeit zum Schreiben findest. Deshalb wünsche ich dir auch viel Spaß und Inspirationen in der Blogwelt! 😉
      Liebe Grüße
      Alina

      Antwort
  13. Vielen Dank für das (mit)teilen deiner Erlebnisse, Gedanken und Wünsche! Ich habe mich heute festgelesen und irgendwie bist du mir dabei ganz nahe gekommen. Vielen Dank!

    Antwort

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