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Archiv der Kategorie: Rettungsdienst

Was ist der Tod im Rettungsdienst?

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Nachdem ich einige Todesfälle miterlebt und die Reaktionen der Rettungsdienstler darauf beobachtet hatte, versuchte ich mir ein Bild zu machen, was der Tod für die Menschen im Rettungsdienst bedeutet.

Wir wurden kurz vor Schichtende zu einem Notfall im nächsten Dorf gerufen. Eine alte Dame war gestürzt und nicht mehr aufgestanden. Mit offnenen Schnürsenkeln joggte ich zum Wagen und zog mir dabei die Handschuhe über. Ich mochte die Vorstellung nicht, ohne Handschuhe aus dem Auto zu klettern. Man wusste ja nie, was einen erwartete. Lies den Rest dieses Beitrags

Nach dem Tod ist vor dem Tod – Humor im Rettungsdienst

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Nach der Begegnung mit meiner ersten Leiche hatte sich mein Bild von der Arbeit im Rettungsdienst ein wenig normalisiert. Im theoretischen Ausbildungsteil kann man noch so häufig darauf hingewiesen werden, dass der Rettungsdienst derbe, oftmals unangenehm und undankbar ist – irgendwie geht man davon aus, dass es trotzdem ein bisschen so ist wie in Filmen. Dass die Angehörigen atemlos die Tür aufreißen, ein schnelles „Gott sei Dank, dass Sie da sind!“ hauchen und sich während der Maßnahmen kooperativ zeigen.

In der Wirklichkeit waren die Angehörigen oftmals ein größeres Problem als die Patienten selbst. Besonders in den Fällen, in denen der Patient nicht mehr in der Lage war, für sich selbst zu sprechen, wurden die Angehörigen zu einem allwissenden Ersatzsprachorgan.

„Mein Mann mag Krankenhäuser nicht!“, sagte die ältere Dame und verstellte die Haustür. „Sie können ihn hier behandeln, aber er verlässt das Haus nicht. Diese Krankenhausumgebung macht ihn nur noch kränker.“

Mona deutete auf das eingefallene und verzogene Gesicht des Mannes. „Ihr Mann hat einen Schlaganfall. Wir werden ihn in ein Krankenhaus bringen, damit wir dort die bleibenden Schäden eindämmen können. Gehen Sie bitte aus dem Weg oder wir rufen die Polizei.“

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Azubi ohne Plan – meine erste Begegnung mit dem Tod

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Die Rettungswache in Brandenburg war klein und nicht allzu hoch frequentiert. Pro Tag fuhren wir ungefähr vier Einsätze, manchmal auch nur zwei. Ich stand um Drei mitten in der Nacht auf, hatte eine knappe Stunde Zeit, um wachzuwerden und zu duschen und fuhr zwei Stunden mit dem Zug. Wir hatten 12-Stunden-Schichten, immer von Sechs bis Sechs. Bis ich zu Hause war und mich ins Bett legen konnte, war es allerdings schon 23 Uhr. In dieser Zeit war ich beinahe noch launischer als in meiner ersten Das-Abi-ist-vorbei-was-tue-ich-Selbstfindungsphase.

An meinem ersten Arbeitstag fiel ich sofort unangenehm auf. Ich war den Rettungsdienstlern zu klein.

„Wie willst du denn so ’ne fette Sau heben, die auf der Straße liegt?“, fragte Mike und schmierte sich Hackepeter auf sein Brötchen. Sein Leibgericht, wie ich in den folgenden Wochen mitbekam. Fünf von solchen Brötchen aß er pro Tag.

„Willst du gegen mich Armdrücken machen?“, fragte ich zurück, um die entstandene Stille zu überbrücken.

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Abiturientin ohne Plan – mein Weg in den Rettungsdienst

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Mit dem Abitur endete die Schule. Ich war erleichtert, die Schulzeit hinter mir zu haben und einen neuen Abschnitt beginnen zu können. Nicht dass mir die Schule keinen Spaß gemacht hätte oder ich meine Mitschüler nicht mochte, aber ich war einfach gespannt, welche Möglichkeiten ich nun hatte.

Doch einige Monate vor den Prüfungen tat sich das erste Problem auf: Ich hatte viel zu viele Möglichkeiten und viel zu wenig Ahnung, was ich eigentlich wollte.

Ich nahm mir vor, offen für Ideen zu bleiben und suchte in allen möglichen Tätigkeitsfeldern nach interessanten Anregungen. Eine Woche später schickte ich eine Bewerbung zur Kriminalpolizei, um an einem Auswahlverfahren für den Gehobenen Dienst teilzunehmen. Schauergeschichten kursierten in den Kursräumen meiner Schule. Die Berliner Polizei würde sowieso nur Kandidaten einladen, die ein Zwischenzeugnis mit einem Notenschnitt von 1,5 einreichten. Die Sportprüfung wäre der absolute Horror und noch dazu gefährlich. Es gab Leute, die sich den Hals gebrochen hatten.

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