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Schlagwort-Archive: abitur

Momentaufnahme Nr. 13 – Mein Wert, mein Weg, mein Wunsch

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Seit ich meine Abschlussarbeit abgegeben habe und über 600 Kilometer zwischen meinem Freund, meiner alten Heimat und mir liegen, habe ich viel Zeit. Natürlich nutze ich diese Zeit oftmals sehr unproduktiv. Ich schaue mir Serien an, trinke dabei Tee, telefoniere mit Freundinnen, unternehme Shoppingausflüge mit meinen Schwestern und schlafe. Zwar arbeite ich bei meinem Vater in der Firma mit und bin deshalb tagsüber viel und lange unterwegs, doch die Abende, die ich normalerweise mit meinem Freund verbracht hätte, nutze ich nach dem Studium gern zum Nichtstun. Seit einigen Tagen bin ich damit jedoch unzufrieden. Manchmal braut sich in meiner Brust ein solcher Druck zusammen, dass ich freiwillig Fachliteratur zum Thema Konstruktionsgrammatik lese, damit ich das Gefühl habe, etwas Sinn- und Anspruchsvolles getan zu haben. Es ist, als könnte ich mich selbst nicht in Ruhe lassen, als müsste ich meinen Wert darüber definieren, was ich den lieben langen Tag tue oder eben unterlasse. Lies den Rest dieses Beitrags

Erzähl mir deine Geschichte – Bianca

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Das folgende Interview habe ich mit einer jungen und starken Frau geführt, die mir sehr am Herzen liegt. Ihre Kraft und ihr Mut beeindrucken mich immer wieder und ich hoffe, dass ich noch eine lange Zeit an ihrer Seite stehen und mit ihr dem Leben entgegenblicken kann.

Der Artikel beinhaltet Aussagen zu den Themen SVV und Suizid. Wer in dieser Hinsicht angreifbar ist, sollte ihn unter Umständen nicht lesen.

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Ich heiße Bianca und 21 Jahre alt. Wer ich bin, kann ich gar nicht so genau sagen, weil ich denke, dass das niemand in wenigen Worten zusammenfassen kann. Ich kann dir aber sagen, was offiziell festgestellt wurde, wer oder was ich in den Augen der Ärzte bin. Aber stell ruhig deine Fragen.

Warum ich generell eine Therapie angefangen habe? Begonnen hat alles im Dezember 2008, da fingen die ersten Symptome an, sich sehr deutlich zu zeigen. Es fing mit Schlafstörungen an. Ich entwickelte daraufhin eine wahnsinnige Angst vor der Nacht, weil ich wusste, dass diese Dunkelheit auf mich wartet, der ich irgendwie so ausgeliefert bin, der ich mich auch nicht entziehen kann. Dass ich mit mir alleine bin. Direkt benennen konnte ich nicht, was genau mir Angst machte oder am Schlafen hinderte, ich war wie auf dünnem Eis und bin regelmäßig eingebrochen, war aber unfähig zu sagen, aus welchem Grund das Eis brach oder woraus dieses Eis bestand. Was mir gefehlt hat, hat sich meiner Wahrnehmung entzogen. Das war für mich alles sehr neu und ich habe mich nicht getraut, mir selbst und diesen Erscheinungen diese Wichtigkeit zuzugestehen, um das alles zu verbalisieren. Ich wollte natürlich auch nicht, dass es sich dadurch intensiviert oder dass ich überempfindlich zu viel in Alltäglichkeiten hinein interpretiere.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass meine Gedanken immer dunkler wurden, dass ich mich selbst verlor und dass ich selbst nicht in der Lage war, mir aus der Sache heraus zu helfen. Das war schon eine bittere Erkenntnis. Dass ich mich selbst nicht gut genug kenne, obwohl ich das eigentlich sollte. Lies den Rest dieses Beitrags

Abiturientin ohne Plan – mein Weg in den Rettungsdienst

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Mit dem Abitur endete die Schule. Ich war erleichtert, die Schulzeit hinter mir zu haben und einen neuen Abschnitt beginnen zu können. Nicht dass mir die Schule keinen Spaß gemacht hätte oder ich meine Mitschüler nicht mochte, aber ich war einfach gespannt, welche Möglichkeiten ich nun hatte.

Doch einige Monate vor den Prüfungen tat sich das erste Problem auf: Ich hatte viel zu viele Möglichkeiten und viel zu wenig Ahnung, was ich eigentlich wollte.

Ich nahm mir vor, offen für Ideen zu bleiben und suchte in allen möglichen Tätigkeitsfeldern nach interessanten Anregungen. Eine Woche später schickte ich eine Bewerbung zur Kriminalpolizei, um an einem Auswahlverfahren für den Gehobenen Dienst teilzunehmen. Schauergeschichten kursierten in den Kursräumen meiner Schule. Die Berliner Polizei würde sowieso nur Kandidaten einladen, die ein Zwischenzeugnis mit einem Notenschnitt von 1,5 einreichten. Die Sportprüfung wäre der absolute Horror und noch dazu gefährlich. Es gab Leute, die sich den Hals gebrochen hatten.

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