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Schlagwort-Archive: Gespräch

Kurseinheit 11 – Bennos Zorn

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Hallo, ihr Lieben! Heute führe ich ein Interview mit meiner Großmutter, einer sehr interessanten Frau mit einem unglaublich bewegten Leben. Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf, sie von einer vielleicht ganz neuen Seite kennenzulernen. Ich werde mich mit dem Verschriften beeilen, damit ihr bald von ihr lesen könnt.

Außerdem möchte ich euch auf einen interessanten Blog aufmerksam machen: http://experiment3088.com/

Hier setzt sich eine Hospizhelferin mit der Frage auseinander, wie sie ihr Leben führen würde, wenn es nach 3088 Tagen, also zu ihrem 60. Geburtstag, enden würde.Auf jeden Fall lesenswert!

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

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Es gibt Menschen, die besonders tiefe Spuren hinterlassen, besonders deutlich in Erinnerung bleiben. Einige von ihnen sind auffallend laut, tun sich durch exzentrische Fähigkeiten und Interessen hervor oder haben ein besonderes Äußeres. Oder sie sind extrem dramatisch in ihrem Auftreten und hinterlassen deshalb einen bleibenden Eindruck. Oder alles zusammen. So wie Benno.

Am Abend vor der nächsten Kurseinheit erhielt ich eine Email von einem unbekannten Absender. Meine Augen brannten von der Arbeit und vom Tag, trotzdem öffnete ich sie, um sie im Bett zu lesen. Während ich von Zeile zu Zeile sprang, legte ich die Stirn in Falten. Die Nachricht stammte von Benno und war ausschließlich Großbuchstaben verfasst. Einige Wörter waren sogar unterstrichen, kursiv und fett gesetzt. Lies den Rest dieses Beitrags

Hausaufgaben – Wenn ich sterbe

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Heute Morgen klingelte mein Wecker bereits um 5:15, weil ich am Freitagmorgen immer joggen gehe. Nun ja, jedenfalls mache ich das seit zwei Monaten und hoffe, dass ich meine Dreimal-pro-Woche-laufen-Regel weiterhin einhalten kann. Wenn es draußen noch dämmrig und die Luft ganz neblig und nass ist, ist es oft schwer, sich aus der warmen Bettdecke zu schälen, aber es ist auf der anderen Seite schön, wenn man Trainingsfortschritte beobachten und ohne Reue naschen kann.

Mein Spiegelbild sah mir missbilligend und verschlafen dabei zu, wie ich meine Schuhe band und meine türkisen Lieblingskopfhörer auf die Ohren drückte. Es hatte offensichtlich genauso wenig Lust auf sportliche Betätigung wie ich. Doch sobald ich draußen an der frischen Luft und die ersten Schritte gelaufen war, fiel die Müdigkeit von mir ab, ebenso die Gedanken zur Tagesplanung, Abschlussarbeit, Arbeiterei.

Morgens ist die Stadt noch still, die Nacht zieht sich zurück und der Himmel hängt tief. Letzte Nacht hatte es geregnet, deshalb glänzten kleine Pfützen zwischen der Pflasterung der Straße. Ich sah meinen Füßen beim Laufen zu, lauschte der Musik und dachte nach.

Die Hospiz-Koordinatorin hatte ihre Meinung noch einmal überdacht, uns von unserer eigenen Beerdigung fern zu halten. In ihrer Mail begründete sie den Umschwung folgendermaßen: Lies den Rest dieses Beitrags

Erzähl mir deine Geschichte – Robert

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Ich traf Robert an seinem Arbeitsplatz, einem kleinen und alteingesessenen Bestattungsinstitut im Westen Deutschlands. Er übernahm den Betrieb seines Vaters, nachdem er seine Lehre als Tischler abgeschlossen hatte. Inzwischen ist Robert Ende Vierzig, hat zwei Kinder und führt eine glückliche Ehe. Er blickt auf über zwei Jahrzehnte Bestattererfahrung zurück.

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Ich bin ein wenig unsicher, was ich sagen soll. Bisher hat mich noch nie jemand um ein Interview gebeten. Also ich heiße Robert, bin 48 Jahre alt und habe mit meiner Frau zwei Kinder. Wir leben hier gut, es ist eine schöne Gegend, um Kinder aufzuziehen. Wir sind unglaublich schnell  im Grünen und haben trotzdem eine gute Anbindung an das Stadtzentrum. Meine Kunden schätzen die Ruhe, die von diesem Viertel ausgeht. Das ist auch sehr wichtig für die Gespräche, die ich mit ihnen führe, da wäre eine Lärmfassade wie in der Großstadt oder an der Hauptverkehrsstraße eher hinderlich. Lies den Rest dieses Beitrags

Momentaufnahme Nr. 9 – Reden und reden lassen

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Hallo, ihr Lieben!

Das nächste Interview habe ich noch nicht transkribiert, das bekommt ihr aber demnächst zu lesen. Ich habe mit einem Bestatter gesprochen, der meiner Meinung nach eine sehr abgeklärte und trotzdem romantische Einstellung zum Tod hat. Das Gespräch hat mir unheimlich viel Inspiration eingebracht und neue Gedankengänge angestoßen.

Ansonsten ist das letzte Bachelor-Semester angebrochen und ich habe begonnen, an meiner Abschlussarbeit zu schreiben. Deshalb habe ich meine Nase ständig in staubigen Büchern. In wenigen Monaten ist das Semester schon wieder vorbei, dann ziehe ich zurück nach Berlin, um dort mein Masterstudium aufzunehmen. Sofern ich einen Platz bekomme, versteht sich. Hoffentlich geht das alles gut!

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Heute möchte ich mich mit einer Frage beschäftigen, die durch eine Unterhaltung mit einer sehr erfahrenen Sterbebegleiterin aufgeworfen wurde: Darf man mit Sterbenden über den Tod sprechen?

Oftmals werden Sterbebegleiter eingesetzt, um die Menschen vor dem sozialen Tod zu bewahren, den ich schon einmal angesprochen habe. Liegen die Menschen im Sterben, bleiben häufig die Besuche aus. Dies kann mehrere, sehr individuelle Gründe haben. Manchmal ist es rein praktisch nicht möglich, einen sterbenden Angehörigen regelmäßig zu besuchen. Vielleicht wohnt man ein gutes Stück entfernt, arbeitet Vollzeit, ist im Uni- oder Schulstress. Der eigene kleine Kosmos dreht sich weiter und zieht unseren Blick vom Sterbenden und seinen Bedürfnissen ab. Das ist auch wichtig. Lies den Rest dieses Beitrags

Fragerunde Nr. 5

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Hallo, ihr Lieben!

Heute schreibe ich euch von einer wunderschönen Stadt aus, in der ich mit meinem Freund bis Freitag Urlaub mache: Venedig! Bisher haben wir uns noch nicht allzu viel von den Sehenswürdigkeiten anschauen können, wenn ihr also Tipps und Empfehlungen habt, was wir auf jeden Fall besuchen sollten, sind diese jederzeit gern gesehen.

Damit mein Blog trotzdem nicht eine Woche lang unberührt bleibt und weiterhin mit Lesestoff gefüllt wird, habe ich euch einige Fragen zusammengetragen, die sich bei mir im Postfach angesammelt haben.

Ich wünsche euch eine ruhige Woche und viele schöne Momente!

 

Liebes Pinchen, ich habe eine Frage, die mir schon seit einer Weile unter den Nägeln brennt. Meine Oma liegt im Hospiz momentan im Sterben und hat wohl nicht mehr lange zu leben. Ich bin erst 13 und weiß nicht, was ich genau tun soll. Wir fahren sie alle besuchen, um uns zu verabschieden. Meine Mutter sagt, dass immer jemand bei ihr bleiben soll, also bin ich auch zu so einer Art Schicht eingeteilt und muss alleine bei meiner Oma sitzen. Jetzt meine Frage: Wenn es meiner Oma plötzlich schlecht geht, soll ich dann den Rettungsdienst anrufen? Oder einen Arzt? Oder soll ich nichts machen und abwarten? Ich fühle mich damit überfordert und weiß nicht, was ich machen soll.

Noch einmal vielen Dank für deine offene Mail. Ich finde es toll, dass du in deinem Alter deiner Oma zur Seite stehen möchtest und dass du dir Gedanken darüber machst, wie du am besten reagierst. Du bist aber erst 13. Im Hospiz gibt es viele Ansprechpartner, Schwestern, Ärzte und ehrenamtliche Helfer, die sich darum bemühen werden, dass es deiner Oma möglichst gut geht. Vielleicht möchte deine Mutter dir nur das Gefühl geben, dass es wichtig ist, dass du bei deiner Oma sitzt und Zeit mit ihr verbringst und wollte gar nicht diesen Druck aufbauen, den du jetzt verspürst.

Du solltest auf jeden Fall ehrlich mit deiner Mutter sprechen und ihr sagen, wie es dir dabei geht. Bestimmt ist deine Mutter auch überfordert mit dem Tod ihrer eigenen Mutter, ihr geht es mit Sicherheit auch nicht gut damit. Aber stell dir mal vor, wie traurig deine Mutter wäre, wenn sie im Nachhinein erfährt, dass sie dir zu viel zugemutet hat und dass du diese Erfahrung vielleicht noch sehr lange mit dir herumtragen wirst. Vielleicht hat deine Mutter auch gerade keine Geduld, dir zuzuhören, weil sie zu sehr mit ihren eigenen Ängsten beschäftigt ist, dann schreib ihr einen kleinen Brief, in dem du ihr erklärst, was in dir vorgeht. Oder zeig ihr die Email, die du mir geschrieben hast und auch meine Antwort darauf. Du kannst auch im Hospiz jemanden direkt ansprechen, der dort arbeitet und Bescheid sagen, dass du nicht alleine sein möchtest.

Du musst keine Angst vor der Situation selbst haben, denn du wirst damit nicht alleine sein. Da du noch so jung bist, werden alle Mitarbeiter des Hospizes mit auf deine Oma aufpassen, sodass du dir keine Sorgen machen musst. Wenn du dich unwohl fühlst, darfst du das aber auch jederzeit sagen, ohne dass jemand böse auf dich ist.

Es ist oft schön für Menschen, die im Sterben liegen, wenn jemand aus der Familie da ist und ein bisschen aufpasst. Aber es gibt auch viele Menschen, die gerne ihre Ruhe haben, wenn sie gehen. Es kann also auch sein, dass ihr gar nicht ununterbrochen am Bett sitzen müsst, das kann man im Voraus oft nicht planen. Wenn deine Mutter sich sicherer bei dem Gedanken fühlt, dass alles organisiert ist (dadurch hat sie vielleicht eher das Gefühl, dass sie nicht ganz hilflos ist), dann ist das für sie eine gute Sache. Aber du musst sehen, dass du darunter nicht leidest. Trau dich, offen mit ihr zu sprechen und hab kein schlechtes Gewissen deswegen. Du bist keine schlechte Enkelin oder Tochter, wenn du ehrlich sagst, wann du dich überfordert fühlst. Ich finde es gut, dass du auf dich selbst Acht gibst und auf dein Bauchgefühl hörst. Du machst das alles völlig richtig und super.  Wenn du mir noch einmal schreiben willst, sind mir deine Mails jederzeit willkommen.

Ich wünsche dir für die nächste Zeit viel Kraft und alles Gute!

Mein enkel hilft mir dabei diese mail zu schreiben. ich bin selbst sehr krank und überlege einen hospizdienst einzuschalten. kann ich auch selbst als kranke dort anrufen oder müssen das die angehörigen machen?

Schön, dass Sie sich selbst kümmern möchten und auf der Suche nach einem Hospizdienst sind. Natürlich können Sie selbst dort anrufen und die ersten Kennenlerngespräche führen. Meistens sind es die Angehörigen, die Kontakt zu einem Dienst aufnehmen, weil der Betroffene selbst schon zu schwach ist, um sich eine Begleitung zu organisieren. Aber es kommt immer wieder vor, dass Betroffene den Erstkontakt übernehmen und beim Hospizdienst anfragen. Man wird sich also gern um Ihre Fragen und Anliegen kümmern und schnellstmöglich Hilfen organisieren, um Ihnen den Alltag zu erleichtern. Zögern Sie nicht, einen Dienst in Ihrer Nähe anzurufen und die Dinge in die Hand zu nehmen. Toll, dass Sie noch so fit sind und sich selbst kümmern möchten!

Haben Sie eine schöne Zeit im Kreis Ihrer Familie!

Ich hab selbst jetzt mal ein Projekt Danke gemacht. Wenn ich dir davon berichte, veröffentlichst du das dann, damit es andere auch lesen können? Und wann kommt dein eigenes nächstes Projekt? Was ist außerdem noch so geplant bei dir? Ich erkenne kein Muster in der Reihenfolge deiner Artikel.

Wie schön! Ich freue mich immer, wenn jemand das „Projekt Danke“ als Anlass nimmt, selbst ein kleines Dankeschön zu formulieren. Wenn du mir davon berichtest, werde ich deine Erfahrungen gerne veröffentlichen und in meine Artikel einbinden. Je nachdem, ob du namentlich genannt werden möchtest oder anonym schreiben willst, gehe ich auf deine Wünsche gerne ein. Ich werde es aber meinem eigenen Schreibstil anpassen, damit der Lesefluss nicht gestört wird. Wenn das für dich in Ordnung ist, schick mir deine Erlebnisse gerne per Mail.

Mein eigenes nächstes „Projekt Danke“ habe ich tatsächlich schon seit zwei Wochen hinter mir, aber ich bin bisher nicht dazu gekommen, es aufzuschreiben. In den nächsten Tagen nach meinem Urlaub werde ich aber in Ruhe niederschreiben, was dabei so passiert ist.

Was als nächstes kommt? Hm, da bin ich überfragt. Ich erkenne selbst kein Muster in meinen Artikeln, ich schreibe immer über das, worauf ich gerade Lust habe und was sich angesammelt hat. Ich kann dir aber verraten, dass ich ein interessantes Interview mit einer sehr starken jungen Frau geführt habe, was ich demnächst unter „Erzähl mir deine Geschichte“ veröffentliche und dass ich die siebte Kurseinheit ebenfalls hinter mich gebracht habe und über sie berichten werde.

 

Habt ihr Fragen oder Anmerkungen? Schreibt mir eine Mail an pin.chen@live.com.

 

Erzähl mir deine Geschichte – Sally

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Es gibt ein kleines Jubiläum zu feiern! Dies ist der 50. Artikel, den ich hier veröffentliche. Deshalb habe ich beschlossen, eine neue Artikelserie zu starten. Ich würde gern ein paar Lebensgeschichten einfangen und die Meinungen der Menschen zum Leben und zum Tod niederschreiben, um andere Perspektiven aufzuzeigen und Einblicke in das Gefühlsleben interessanter Menschen zu gewähren.

Wie denken andere Menschen über ihren eigenen Tod? Welche Pläne, welche Wünsche haben sie für ihre Zukunft? Und was beschäftigt sie in ihrem Alltag? Wie stehen sie zur Vergänglichkeit des Lebens und was bereitet ihnen Kummer? Um diese Fragen zu beantworten, werde ich Interviews führen, die den Befragten viel Raum für ihr Antworten lassen.

Mein erstes Interview habe ich mit Sally geführt. Sie ist Prostituierte und hat ihre bisherige Ausbildung zur Trockenbauerin abgebrochen. Der Artikel, der auf der Basis ihrer Antworten entstand, ist in der Ich-Perspektive geschrieben, um zu verdeutlichen, dass es ihre eigene Geschichte ist. Viel Spaß beim Lesen und schöne Osterfeiertage!

„Sally ist eigentlich nicht mein richtiger Name. Aber wir alle hier haben uns einen Künstlernamen zugelegt, das ist einfach gesünder. Ich möchte auch nicht, dass meine Kunden meinen wirklichen Namen kennen und mich auf der Straße damit ansprechen. Zum Glück bin ich noch keinem von ihnen außerhalb des Clubs begegnet.

Ja, wir nennen es Club. Wir mögen das Wort „Bordell“ oder „Puff“ nicht sonderlich. Vielleicht ist das woanders nicht so, aber hier nennen wir es Club. Und was wir hier machen, das nennen wir arbeiten. Wahrscheinlich denken viele, dass ich den einfachsten Job der Welt habe, dass ich mich nur hinlegen und die Beine breit machen muss. Aber solche Leute mag ich nicht. Ich arbeite genauso hart für mein Geld wie alle anderen Berufstätigen auch. Und opfere dafür auch noch einen Teil meines Privatlebens. Es ist nicht so einfach, einen Mann kennenzulernen, wenn man in einem Club arbeitet. Schließlich werde ich regelmäßig mit den unterschiedlichsten Männern intim, das ist schon ein harter Brocken für den festen Freund. Momentan bin ich sogar vergeben, aber über die Arbeit reden wir aus Prinzip nicht. Lies den Rest dieses Beitrags

Momentaufnahme Nr. 6 – Lauschangriff im Bus

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Endlich habe ich die Klausuren hinter mich gebracht, die mich in den finalen Zügen sogar bis in meine Träume begleitet haben. Von einer Klausur hing so viel ab, dass mir bei dem Gedanken, was bei Versagen für Konsequenzen auf den Plan treten, schlecht wurde. Aber leider nicht so schlecht, dass ich nichts mehr hätte essen können.

Tatsächlich esse ich in Klausurenphasen durchaus gesund – ungefähr bis 11 Uhr vormittags. Danach geht es mit meiner Disziplin (lern- und ernährungstechnisch) rapide bergab und ich esse wie eine Drittklässlerin, die man in der Küche unbeaufsichtigt lässt.

Aber nun ist ja alles ausgestanden und ich kann mich wieder wichtigeren Dingen zuwenden: meinen Büchern, meiner Häkelnadel, meiner Harfe und meinem Freund. Falls er das hier liest, kann er sich ja mal Gedanken darüber machen, warum ich ihn an letzter Stelle nenne. Hihi. Nein, Spaß beiseite. Ohne ihn wäre die Klausurzeit sehr viel anstrengender und kräftezehrender gewesen. An dieser Stelle ein großes Danke hierfür.

Ich würde euch gern einen kleinen Gesprächsverlauf aufschreiben, den ich gestern belauscht habe.

Ich saß zu diesem Zeitpunkt im Bus und fuhr zu meiner ersten Klausur, als ein Wort fiel, das mich sofort aufhorchen ließ.

Sterben.

Inzwischen bin ich so sehr auf diese Thematik getrimmt und eingestimmt, dass ich mich bei Schlagworten dieser Art direkt angesprochen fühle. Zwei Reihen vor mir saßen zwei Jugendliche, die auf ihren Smartphones tippten und sich dabei unterhielten. Da der Bus sehr leer war, konnte ich ihrem Gespräch gut folgen.

Sie wirkten relativ jung, vielleicht Fünfzehn, trugen Baseballmützen und ausgelatschte Turnschuhe.

„…find ich voll deprimierend“, sagte der eine.

„Was meinst du?“

„Na, sterben. Darüber zu reden. Das machen wir gerade in Ethik.“

„Ethik ist scheiße!“

„Ja, stimmt. Wer sich das ausgedacht hat…da war ja Religionsunterricht besser.“ Lies den Rest dieses Beitrags

Experiment 3088 ..... oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

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