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Schlagwort-Archive: Hilfe

Erzähl mir deine Geschichte – Sophie

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Sophie ist bei einem Krisennotdienst angestellt, der telefonische Betreuung und eine erste Anlaufstelle für Menschen bietet, die mit ihrer Situation überfordert sind und Hilfe brauchen. Ich traf sie an ihrem Arbeitsplatz: ihrem Wohnzimmertisch, der mit einer Taschentuchpackung unter einem Bein stabilisiert wird, weil er ansonsten so sehr schwankt, dass der Kaffee überschwappt. Dort sitzt sie meistens auch, wenn sie ihre Anrufe entgegennimmt.

„Schön, dass du da bist, setz dich doch bitte. Haha, nein, die Stühle sind bisher stabil, da musst du keine Sorge haben. Möchtest du ein Glas Wasser? Es ist doch sehr warm draußen. Bitte sehr.

So. Du möchtest wissen, wie mein Alltag so abläuft und was der Krisennotdienst so macht, nicht wahr? Gut, lass mich einen Moment überlegen. Lies den Rest dieses Beitrags

Momentaufnahme Nr. 4 – Stolz und Tomaten

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Vorgestern Nacht kam ich nach der Zeit bei meiner Familie wieder zu Hause an. Schlagartig ist diesen Morgen der Uni-Sumpf über meinem Scheitel zusammengeschlagen, ab jetzt heißt es lernen, lernen, lernen. Obwohl ich als Geisteswissenschaftlerin an einer Technischen Universität relativ verwöhnt bin, was meinen Arbeitsaufwand angeht, muss ich mich nun ranhalten und mich mit dem Vorlesungsstoff vertraut machen, bevor die Klausurenphase beginnt.

Ich bin morgens nicht allzu produktiv. Wenn ich aus dem Bett falle, bin ich oftmals so müde, dass ich es nicht schaffe, anständig zu frühstücken. Deshalb kratze ich auf dem Weg zur Uni meist mein Kleingeld zusammen und kaufe mir ein belegtes Brötchen beim Bäcker. Dieses Brötchen wurde heute Morgen zum Dreh- und Angelpunkt einer interessanten Begegnung.

Müde stand ich an der großen Kreuzung vor den erziehungswissenschaftlichen Gebäuden meiner Universität, in der einen Hand die Tüte mit dem belegten Brötchen, in der Anderen mein Handy. Auf der anderen Straßenseite fiel mir ein obdachloser Mann auf, der sich in einen Schlafsack schmiegte und den Kopf an eine Hauswand gelehnt hatte. Er blickte mir unter geröteten Augenlidern entgegen, die Mütze tief in die Stirn gezogen.

Als die Ampel auf Grün sprang, überquerte ich die Straße und überlegte, ob ich noch etwas Geld hatte, das ich dem Mann zustecken könnte. Die mahnende Stimme meiner Mutter durchspukte meinen Hinterkopf. Gib ihnen bloß kein Geld. Die kaufen sich davon nur Alkohol und Drogen. Gib ihnen lieber etwas Essbares, damit sie satt sind und nicht krank werden. Lies den Rest dieses Beitrags

Experiment 3088 ..... oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern... nur vertiefen (Gorch Fock)

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