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Schlagwort-Archive: Menschen

Kurseinheit 10 – Kleine Teile von dir…

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Stell dir vor, du stehst einem Menschen gegenüber, der dich auf eigentümliche Weise tief berührt. Seine strengen Gesichtszüge, der konzentrierte Zug um den Mund. Das Leben, das durch seine Augen dringt und dich daran hindert, den Blick abzuwenden. Die unter dem forschenden Blick in Furchen gelegte Stirn, an deren Seite eine kleine Ader pocht. All das nimmst du gleichzeitig auf, während dein Gegenüber dich prüfend mustert.

Irgendwo hast du ihn schon einmal gesehen, diesen Menschen. Da ist etwas in deiner Brust, ein dumpfes Erkennen, ein schnellerer Herzschlag. Das Gesicht ist dir so vertraut. Hinter deiner Stirn arbeitet es. Bilder blitzen auf und verschwinden, bevor du nach ihnen greifen kannst. Es ist so unruhig in deinem Kopf, dass du für einen Moment die Augen schließt. Als du sie wieder öffnest, ist der Mensch immer noch da und sieht dich an. Was liest du in seinem Blick? Sorge? Oder ist es Mitleid? Plötzlich wandeln sich seine Züge und verzerren sich zu einer wütenden Maske. Dieselbe Wut schießt nun durch deine Adern. Es jagt dir Angst ein. Als du diesen Menschen von dir stoßen willst, rutschen deine Hände über eine glatte Fläche, die zwischen euch steht. Lies den Rest dieses Beitrags

Momentaufnahme Nr. 3 – Mord oder Gnade?

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Meine Mutter sagte einmal zu mir: „Wenn dein Vater oder ich nicht mehr für uns selbst entscheiden können und nur noch vor uns hin vegetieren, hoffen wir, dass ihr uns erlöst. So ein Leben ist nicht lebenswert.“

Zu diesem Zeitpunkt war ich vielleicht dreizehn Jahre alt und verstand nur in Ansätzen, von welchen Umständen sie genau sprach. Inzwischen habe ich jedoch selbst einige Bedingungen gesehen, die ich für mich als nicht lebenswert einstufen musste. Gerade auf der Intensivstation lagen viele Menschen, die nur noch durch Maschinen am Leben gehalten wurden, obwohl keine Aussicht auf Besserung bestand. Aber wo liegt die Grenze? Ab wann sollte ein Leben erhalten, ab wann beendet werden?

Da mich die Frage per Mail erreicht hat, wie ich denn zur Sterbehilfe stehe, möchte ich mich an dieser Stelle dazu äußern. Lies den Rest dieses Beitrags

Warum dieser Blog?

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Ich freue mich, dass ihr auf meine Seite gestoßen seid und euch die Zeit nehmt, in meinem Blog zu lesen. Ich bin bald 23, studiere ein Fach mit langem Namen und lebe mit meinem Freund zusammen. Ursprünglich komme ich aus Berlin, meine Familie lebt noch immer dort. Deshalb sehe ich sie leider eher selten, aber trotzdem ist es immer wieder schön, ans andere Ende von Deutschland zu fahren.

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