RSS-Feed

Schlagwort-Archive: Pläne

Ein kleines Lebenszeichen

Veröffentlicht am

Hallo, ihr Lieben!

Ich melde mich nur kurz zu Wort, um euch Bescheid zu geben, dass mein Herz noch schlägt, mein Laptop noch blinkt und mein Kopf an neuen Artikeln arbeitet. Leider beansprucht mich meine Bachelor-Arbeit noch bis Ende September, bis dahin wird hier kaum etwas Neues zu lesen sein. Aber im Oktober habe ich ein neues Interview, die zehnte Kurseinheit und einen Artikel über abschiedliches Leben für euch. Das ist etwas, über das ich bereits mehrfach in den letzten Wochen gestolpert bin und was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Außerdem möchte ich in den nächsten Interviews vermehrt der Frage nachgehen, ob unterschiedliche Religionen oder Lebenseinstellungen die Angst vor dem Tod vermindern können oder ob die diffuse Panik vor dem Ende immer bleibt. Zu guter Letzt ist da meine Beinahe-und-fast-Nahtod-Erfahrung-wenn-man-es-übertreiben-möchte, von der ich euch erzählen muss.

Über eure lieben Kommentare und die treuen Besuche auf meiner Seite habe ich mich sehr gefreut, dafür möchte ich mich noch einmal bei euch bedanken. Schön, dass ihr zu mir gefunden habt! Ich hoffe, dass wir noch ein gutes Stück Weg gemeinsam gehen können.

In den nächsten Tagen habe ich ein Gespräch mit einem Hospizdienst in Berlin, um auszuloten, ob ich meine Ausbildung in Aachen oder in Berlin beenden werde. Darauf bin ich sehr gespannt!

Ich wünsche euch einen schönen September mit wenig Regen, viel Sonne und vielen schönen Momenten!

Liebe Grüße

Alina

Advertisements

Ein kleiner Abschied – nicht für immer

Veröffentlicht am

Hallo, ihr Lieben.

Wie ihr sicher gemerkt habt, komme ich immer seltener dazu, Artikel für diese Seite zu schreiben. Das liegt zum Teil daran, dass ich momentan meinen Umzug nach Berlin plane und gleichzeitig an meiner Abschlussarbeit schreibe. Nebenbei möchte ich viel Zeit mit meinem Freund verbringen, weil wir für die nächsten sechs Monate eine Fernbeziehung führen müssen. Solange, wie sein Arbeitsvertrag im Westen noch läuft und ich bereits wieder in Berlin lebe.

Den Befähigungskurs zur Sterbebegleiterin möchte ich nach Möglichkeit weiter besuchen und auch im November zu Ende bringen, dafür schiebe ich auch meine Praktikumspläne nach hinten.

Nun ist aber etwas Entscheidendes passiert, was mich daran hindert, hier ungehemmt meine Erfahrungen mit euch zu teilen: Eine der Kursteilnehmerinnen liest meinen Blog und hat mich auf die Parallelen zu unserem Kurs angesprochen.

Ich hätte niemals gedacht, dass jemand aus meinem Umfeld zufällig auf meiner Seite landen könnte. Allerdings gibt es so wenig Blogs zum Thema Sterbegleitung, dass ich es eigentlich hätte erahnen können. Das Internet ist zu groß, zu weit, zu tief, als dass man auf etwas stoßen könnte, was mit dem eigenen Leben so direkt verbunden ist. Dachte ich.

Diese Seite ist damit kein Rückzugsort mehr für mich.

Ich ertappe ich immer häufiger, dass ich meine Gedanken nicht mit meinen eigenen Empfindungen analysiere, sondern stattdessen fremde Perspektiven einnehme. Kann ich das so schreiben oder fühlt sich XY dann angegriffen? Was würde meine Familie von mir halten, wenn ich an dieser Stelle wirklich so ehrlich bin?

Ich werde meine Erfahrungen mit dem Tod weiterhin aufschreiben, aber nicht mehr ohne Weiteres zugänglich machen. Wer weiß, vielleicht nutze ich die zwei Monate Zeit zwischen Studium und Praktika, um alles in Ruhe aufzuschreiben und dann komprimiert als Erfahrungsbericht zu veröffentlichen, vielleicht sogar in Form eines Manuskripts. In letzter Zeit habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, mich am Medium Buch zu versuchen, vielleicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür.

Es gibt noch so viele Berufsgruppen, denen ich Dankestüten schenken wollte, so viele Menschen, die ich interviewen und von denen ich erzählen wollte. So viele Erlebnisse, denen ich Gesichter verleihen und Orte, denen ich Stimme geben wollte.

Das werde ich auch tun, aber woanders. Zuerst einmal in meinem Kopf. Wohin das führt, weiß ich noch nicht so genau, aber das ist auch das Schöne an der Sache.

Euch wünsche ich alles Liebe und Gute in eurem Leben, bis sich unsere Wege wieder kreuzen, denn das tun sie sicher. Ich möchte mich bei allen bedanken, die in diesem Blog gelesen, kommentiert und nachgedacht haben. Es hat mir großen Spaß gemacht, mich mit euch auszutauschen und mich mit euren Meinungen und Erlebnissen auseinanderzusetzen. Ihr habt dem Internet mehr Farbe gegeben und es zu einem schönen Ort für mich gemacht.

Vielen, vielen Dank dafür!

Liebe Grüße

Pinchen

Experiment 3088 ..... oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern... nur vertiefen (Gorch Fock)

Quasseltasche

Wie bringst Du Gott zum Lachen? Erzähle ihm von Deinen Plänen.

Leanders feine Linie

Mein Gehirn auf Abwegen

kinderdoc.wordpress.com/

Geschichten aus der Kinder- und Jugendarztpraxis und darüber hinaus

Anna im Backwahn

"Kuchen macht glücklich"

druckstelle

Blog für kleine und große Texte

125tel | Fotogalerie

Street Photography | Landschaftsbilder | Momentaufnahmen

Was uns bewegt

Everything you always wanted to know about motivation -- and did not dare to ask.

berlinmittemom

mothers are all slightly insane.

Schnipselfriedhof

Weblog von Andreas Krenzke und Volker Strübing

Altenheimblogger

Verrückt unter Verwirrten

Der steinige Weg

...auf dem Weg zur Lehrerin

Josephine Im Chaos

(M)ein Leben zwischen Chaos und Kinderkriegen

Perspektivenwechsel - vom anders normal sein

Herzchaosmama (Asperger-Autistin und alleinerziehend) erzählt aus dem Leben einer besonderen Kleinfamilie

Anne Harenberg - Die Wüste & Ich

Romane und der ganz normale Wahnsinn

Alltagimrettungsdienst Blog

Der Alltag im Rettungsdienst aus meiner Sicht

Trinas Welt

Mitten im Leben