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Schlagwort-Archive: Schizophrenie

Kurseinheit 11 – Bennos Zorn

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Hallo, ihr Lieben! Heute führe ich ein Interview mit meiner Großmutter, einer sehr interessanten Frau mit einem unglaublich bewegten Leben. Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf, sie von einer vielleicht ganz neuen Seite kennenzulernen. Ich werde mich mit dem Verschriften beeilen, damit ihr bald von ihr lesen könnt.

Außerdem möchte ich euch auf einen interessanten Blog aufmerksam machen: http://experiment3088.com/

Hier setzt sich eine Hospizhelferin mit der Frage auseinander, wie sie ihr Leben führen würde, wenn es nach 3088 Tagen, also zu ihrem 60. Geburtstag, enden würde.Auf jeden Fall lesenswert!

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

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Es gibt Menschen, die besonders tiefe Spuren hinterlassen, besonders deutlich in Erinnerung bleiben. Einige von ihnen sind auffallend laut, tun sich durch exzentrische Fähigkeiten und Interessen hervor oder haben ein besonderes Äußeres. Oder sie sind extrem dramatisch in ihrem Auftreten und hinterlassen deshalb einen bleibenden Eindruck. Oder alles zusammen. So wie Benno.

Am Abend vor der nächsten Kurseinheit erhielt ich eine Email von einem unbekannten Absender. Meine Augen brannten von der Arbeit und vom Tag, trotzdem öffnete ich sie, um sie im Bett zu lesen. Während ich von Zeile zu Zeile sprang, legte ich die Stirn in Falten. Die Nachricht stammte von Benno und war ausschließlich Großbuchstaben verfasst. Einige Wörter waren sogar unterstrichen, kursiv und fett gesetzt. Lies den Rest dieses Beitrags

Intensivstation – Magie im Spiel

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Dieser Artikel enthält Schilderungen über selbstverletztendes Verhalten und könnte eine triggernde Wirkung haben. Personen, die in diese Richtung anfällig sind, sollten ihn daher nicht lesen!

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Ich habe schon häufiger versucht, kleine Zaubertricks oder interessante Kunststücke zu lernen. Zuletzt habe ich mich in der Kunst der Kontaktjonglage geübt. Dafür habe ich mir einen entsprechend großen und schweren Kunststoffball gekauft, der extra für angehende Kontaktjongleure hergestellt wurde und ein dazugehöriges Anleitungsbuch. Meine Finger haben aber nie das gemacht, was auf den Buchseiten abgedruckt war. Vielmehr haben sie den Ball absichtlich zu Boden fallen und vom Handteller gleiten lassen. Jedenfalls kam es mir so vor, als würden sie gegen mich und meine artistischen Pläne intrigieren.
Mir hat das nötige Feingefühl und die Geduld gefehlt, es zu entwickeln.

Deshalb bewundere ich Menschen umso mehr, die mit ihren Fingern Karten verschwinden und woanders wieder auftauchen lassen, die mit vier oder mehr Bällen jonglieren oder die Illusionen erschaffen, die so greifbar und echt wirken, dass man sofort bereit ist, sein Wissen über Physik, Schwerkraft und Logik über den Haufen zu werfen.

Auf der Intensivstation machte ich die Bekanntschaft einer jungen Frau, die ihre Fähigkeiten auf traurige Art und Weise perfektioniert hatte.

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Janine war nicht auffindbar, als unserem Zimmer eine neue Patientin zugeschrieben wurde. Also half ich den Pflegern von der Notaufnahme, das Bett auf den freien Platz zu manövrieren. Leider kannte ich die Pfleger nicht, doch ich bat sie trotzdem, Grüße an die Schwestern auszurichten. Ich nahm die Akte entgegen und begrüßte die Patientin. Sie war jung und hatte ein hübsches Gesicht. Ihre dunkelbraunen Locken fielen bis auf ihre Schultern. Eine Strähne hatte sich quer über ihre Nase gelegt, doch sie konnte sie nicht aus ihrem Gesicht streichen. Ihre Arme waren am Krankenbett fixiert. Sogar den rechten Arm, der in einem Gips steckte, hatte man an die Streben des Bettes gebunden. Lies den Rest dieses Beitrags

Praktikum auf der Notaufnahme – Achillesferse

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Dieser Artikel behandelt Selbstverletzendes Verhalten (SVV). Dafür anfällige Personen sollten ihn unter Umständen nicht lesen, da er eine triggernde Wirkung haben könnte.

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Mein letzter Tag auf der Notaufnahme begann unspektakulär. Ich stand um Vier auf, um noch schnell Abschiedsmuffins zu backen, bevor ich duschte und mich auf den Weg machte. Ich wohnte bereits mit meinem Freund zusammen und musste zweimal umsteigen, um das Krankenhaus zu erreichen. Als ich das Haus verließ, schlief er noch.

Inzwischen ist es umgekehrt. Wenn er das Haus verlässt, um zur Arbeit zu gehen, liege ich meistens noch verschlafen und launisch in Decken und Kissen eingewickelt im Bett und murre, wenn er das Licht anmacht. In solchen Momenten wird der Altersunterschied am deutlichsten: Er geht nach seinem Hochschulabschluss einer geregelten Arbeit nach, während ich vom Bett aus noch an meinem Hochschulabschluss arbeite. Dennoch arrangieren wir uns im Alltag gut mit unseren Lebenssituationen und haben einen gemeinsamen Rhythmus gefunden.

Zweieinhalb Jahre vor unserem gemeinsamen Rhythmus im Westen Deutschlands trat ich meine besagte letzte Schicht auf der Notaufnahme an. Lies den Rest dieses Beitrags

Experiment 3088 ..... oder 'Eine Frage der Endlichkeit'

Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern... nur vertiefen (Gorch Fock)

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