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Schlagwort-Archive: Suizid

Erzähl mir deine Geschichte – Sophie

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Sophie ist bei einem Krisennotdienst angestellt, der telefonische Betreuung und eine erste Anlaufstelle für Menschen bietet, die mit ihrer Situation überfordert sind und Hilfe brauchen. Ich traf sie an ihrem Arbeitsplatz: ihrem Wohnzimmertisch, der mit einer Taschentuchpackung unter einem Bein stabilisiert wird, weil er ansonsten so sehr schwankt, dass der Kaffee überschwappt. Dort sitzt sie meistens auch, wenn sie ihre Anrufe entgegennimmt.

„Schön, dass du da bist, setz dich doch bitte. Haha, nein, die Stühle sind bisher stabil, da musst du keine Sorge haben. Möchtest du ein Glas Wasser? Es ist doch sehr warm draußen. Bitte sehr.

So. Du möchtest wissen, wie mein Alltag so abläuft und was der Krisennotdienst so macht, nicht wahr? Gut, lass mich einen Moment überlegen. Lies den Rest dieses Beitrags

Erzähl mir deine Geschichte – Bianca

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Das folgende Interview habe ich mit einer jungen und starken Frau geführt, die mir sehr am Herzen liegt. Ihre Kraft und ihr Mut beeindrucken mich immer wieder und ich hoffe, dass ich noch eine lange Zeit an ihrer Seite stehen und mit ihr dem Leben entgegenblicken kann.

Der Artikel beinhaltet Aussagen zu den Themen SVV und Suizid. Wer in dieser Hinsicht angreifbar ist, sollte ihn unter Umständen nicht lesen.

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Ich heiße Bianca und 21 Jahre alt. Wer ich bin, kann ich gar nicht so genau sagen, weil ich denke, dass das niemand in wenigen Worten zusammenfassen kann. Ich kann dir aber sagen, was offiziell festgestellt wurde, wer oder was ich in den Augen der Ärzte bin. Aber stell ruhig deine Fragen.

Warum ich generell eine Therapie angefangen habe? Begonnen hat alles im Dezember 2008, da fingen die ersten Symptome an, sich sehr deutlich zu zeigen. Es fing mit Schlafstörungen an. Ich entwickelte daraufhin eine wahnsinnige Angst vor der Nacht, weil ich wusste, dass diese Dunkelheit auf mich wartet, der ich irgendwie so ausgeliefert bin, der ich mich auch nicht entziehen kann. Dass ich mit mir alleine bin. Direkt benennen konnte ich nicht, was genau mir Angst machte oder am Schlafen hinderte, ich war wie auf dünnem Eis und bin regelmäßig eingebrochen, war aber unfähig zu sagen, aus welchem Grund das Eis brach oder woraus dieses Eis bestand. Was mir gefehlt hat, hat sich meiner Wahrnehmung entzogen. Das war für mich alles sehr neu und ich habe mich nicht getraut, mir selbst und diesen Erscheinungen diese Wichtigkeit zuzugestehen, um das alles zu verbalisieren. Ich wollte natürlich auch nicht, dass es sich dadurch intensiviert oder dass ich überempfindlich zu viel in Alltäglichkeiten hinein interpretiere.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass meine Gedanken immer dunkler wurden, dass ich mich selbst verlor und dass ich selbst nicht in der Lage war, mir aus der Sache heraus zu helfen. Das war schon eine bittere Erkenntnis. Dass ich mich selbst nicht gut genug kenne, obwohl ich das eigentlich sollte. Lies den Rest dieses Beitrags

Intensivstation – ein feuchter Todeswunsch

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Achtung, dieser Artikel beschäftigt sich mit Suizidalität und Selbstmordabsichten. Menschen, die auf solche Themen empfindlich reagieren, sollten ihn daher nicht lesen.

Das Thema „Selbstmord“ löst für gewöhnlich hitzige Debatten aus. Ist es egoistisch, sich umzubringen, wenn man keine Perspektive mehr für sich sieht? Schuldet man es seiner Familie und seinen engsten Freunden, weiterzukämpfen, obwohl der Horizont hinter der Hoffnungslosigkeit immer weiter in die Ferne rückt? Ist es unser Recht, frei über unser Leben und eben auch unseren Tod zu entscheiden? Oder ist das Leben etwas Unantastbares und liegt außerhalb unserer Entscheidungsgewalt?

Habe ich das Recht, einem fremden Menschen die Entscheidung abzunehmen und über sein Leben zu verfügen? Oder ist es grausam, einfach wegzusehen und der Todessehnsucht freie Bahn zu lassen?

Ich bin niemals wirklich zu einer Antwort gekommen. In der Sterbebegleitung wird jede Art von aktiver Sterbehilfe abgelehnt. Ist man Mitglied in einer Organisation, die aktive Sterbehilfe unterstützt, ist man automatisch und ohne Diskussion von jeder Hospizmitarbeit ausgeschlossen. Dort herrscht die Ansicht vor, dass das Leben weder künstlich verkürzt noch verlängert werden sollte. Dass jeder Tod das Resultat eines natürlichen Prozesses ist.

Was aber ist Selbstmord? Lies den Rest dieses Beitrags

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